Bayern-Star muss vor Gericht: Lucas Hernández drohen 6 Monate Gefängnis!

München - Lucas Hernández (25) vom FC Bayern München drohen bis zu sechs Monate Knast! Am kommenden Dienstag um 11 Uhr hat der Franzose einen Gerichtstermin in Madrid.

Lucas Hernández (25) ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nun muss er womöglich wirklich hinter Gitter.
Lucas Hernández (25) ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nun muss er womöglich wirklich hinter Gitter.  © Sven Hoppe/dpa

Wie die "Bild" berichtet, wurde der Fußballstar von dem spanischen Strafgericht offiziell benachrichtigt, dass er zehn Tage Zeit habe, um freiwillig ins Gefängnis zu gehen. Ansonsten würde er per Haftbefehl gesucht werden.

Grund dafür ist ein Streit zwischen dem Bayern-Star und seiner damaligen Freundin Amelia Llorente im Februar 2017. Der Weltmeister soll im Verlauf der Auseinandersetzung handgreiflich geworden sein, Llorente soll dafür Hernández' Auto beschädigt haben.

Der 25-Jährige musste daraufhin 30 Sozialstunden leisten und eine Geldstrafe zahlen. Außerdem wurde ihm ein einjähriges Kontaktverbot zu seiner Freundin auferlegt, wonach er ihr nicht näher als 500 Meter kommen durfte.

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Doch das Paar versöhnte sich wieder und heiratete noch im Juni 2017. Wenig später kam ihr gemeinsamer Sohn Martin (3) zur Welt.

Das blieb nicht ohne rechtliche Folgen, da der Abwehrspieler damit gegen das Kontaktverbot verstoßen hatte: Nach den Flitterwochen auf den Bahamas klickten noch am Madrider Flughafen die Handschellen und Hernández wurde für eine Nacht in Gewahrsam genommen.

Bayern-Star Hernández ist rechtskräftig verurteilt

Für dieses Vergehen wurde er letztlich zu sechs Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Dem Bild-Bericht zufolge versuchte der Bayern-Star noch am 25. Juni dieses Jahres, die Haftstrafe in eine Geldstrafe umzuwandeln. Der Antrag wurde jedoch am 5. August abgelehnt.

Der Bild-Zeitung läge sogar die Begründung des Richters vor: "Im vorliegenden Fall sind die rechtlichen Bedingungen nicht gegeben, um Lucas Francoise B.H. die Aussetzung zu gewähren, da er kein Ersttäter ist. Es existieren zwei rechtskräftige Urteile (...) wegen häuslicher Gewalt mit Körperverletzung, was die Schlussfolgerung erlaubt, dass die Vollstreckung der Strafe notwendig ist, um die künftige Begehung neuer Delikte durch den Verurteilten zu vermeiden."

Die Anwälte von Hernández werden nun am Dienstag wohl erneut Einspruch einlegen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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