Söder findet Gehaltskürzungen für ungeimpfte Profis des FC Bayern richtig

München - Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) begrüßt die beim FC Bayern München offensichtlich geplanten Gehaltskürzungen für bislang nicht geimpfte Fußball-Profis, wenn sie wie etwa Joshua Kimmich (26) als Kontaktpersonen in Quarantäne müssen und damit Spiele ihres jeweiligen Vereins verpassen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) könnte das Handeln des FC Bayern München durchaus nachvollziehen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) könnte das Handeln des FC Bayern München durchaus nachvollziehen.  © Sven Hoppe/dpa

"Zunächst mal entscheidet der FC Bayern selbst. Das ist einer der professionellsten Vereine der Welt und einer der erfolgreichsten. Das Management weiß da schon genau, was es zu tun gilt. Ich glaube, dass der jetzt begonnene Prozess, der dann stattfindet, so weit man es aus den Medien verfolgen kann, eindeutig richtig ist", sagte Söder am Montag nach einer CSU-Vorstandssitzung.

Er unterstütze vollauf das Vorgehen. Es gehe bei den Corona-Regeln letztlich auch um das Verhältnis von Fans und Profis. "Wenn zum Beispiel die Fans unter schweren Bedingungen ins Stadion kommen mit 2G plus, dann glaube ich, gehört es einfach dazu, dass man auch da eine Einheit herstellt zwischen Spielern und unter den Fans", so Söder.

Joshua Kimmich (26) vom FC Bayern München steht im Mittelpunkt einer ausufernden Impf-Debatte.
Joshua Kimmich (26) vom FC Bayern München steht im Mittelpunkt einer ausufernden Impf-Debatte.  © Sven Hoppe/dpa

Zugleich betonte er aber auch, dass es gerade in der aktuellen Lage "eine ganz große Symbolkraft für die gesamte Impfkampagne" hätte, wenn ungeimpfte Profis der Impfempfehlung der Ärzte folgten.

Titelfoto: Montage: Sven Hoppe/dpa

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