Böses Blut zwischen David Alaba und dem FC Bayern? Das sagt der Madrid-Star

München/Madrid (Spanien) - Gibt es böses Blut? Der frühere Profi des FC Bayern München, David Alaba (29), hat ein Zerwürfnis mit den Münchnern wegen seines Wechsels zu Real Madrid bestritten.

Stolze 13 Jahre verbrachte David Alaba (29) in München beim FC Bayern. Inzwischen spielt der Abwehrspieler allerdings für Real Madrid.
Stolze 13 Jahre verbrachte David Alaba (29) in München beim FC Bayern. Inzwischen spielt der Abwehrspieler allerdings für Real Madrid.  © Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

"Es gibt kein böses Blut", beteuerte der 29-Jährige im Gespräch mit Sport Bild. Zugleich verteidigte er seine Aktion bei Werbeaufnahmen, als er kurz nach der Ankunft in Madrid demonstrativ das Wappen des Vereins auf seinem Real-Trikot geküsst hatte.

Bayern-Präsident Herbert Hainer (67) hatte sich "überrascht von der Aktion" gezeigt. "Mit dem Küssen des Real-Wappens wollte ich niemanden provozieren, schon gar nicht den FC Bayern und die Fans", versicherte Alaba gegenüber dem Blatt.

Er werde "den Verein für immer respektieren und lieben. Daran ändert keine Aktion etwas", sagte der Abwehrspieler. Der Österreicher hatte sich nach 13 Jahren in München nicht mit dem Rekordmeister auf einen neuen Arbeitsvertrag einigen können.

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Angeblich hatte Alaba ein deutlich höheres Gehalt gefordert, als die Bayern zu zahlen bereit waren.

Die finale Entscheidung für den Abschied sei ihm "unglaublich schwer" gefallen, sagte der 29-Jährige.

Bei der Integration in Madrid habe ihm vor allem der frühere Münchner Toni Kroos (31) sehr geholfen. "Er war bei der Eingewöhnung ein wichtiger Faktor für mich", sagte Alaba. Die Frau von Kroos habe zudem auch Alabas Partnerin unterstützt, "das war wirklich lieb". Alaba verfügt bei den Königlichen über einen Vertrag bis zum Sommer 2026.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

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