Bosse des FC Bayern drücken Nagelsmann die Daumen, Kovac dient als Beispiel

Berlin/München - Die Bosse des FC Bayern München wünschen ihrem künftigen Trainer Julian Nagelsmann (33) den Triumph im DFB-Pokal mit RB Leipzig - auch im Hinblick auf die Zukunft in München.

Die Bosse des FC Bayern München wünschen ihrem künftigen Trainer Julian Nagelsmann (33) den Triumph im DFB-Pokal mit RB Leipzig.
Die Bosse des FC Bayern München wünschen ihrem künftigen Trainer Julian Nagelsmann (33) den Triumph im DFB-Pokal mit RB Leipzig.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Vor dem Finale am Donnerstagabend gegen Borussia Dortmund sagte Vorstand Oliver Kahn (51) gegenüber Sport1: "Das würde Julian guttun, und so ehrgeizig, wie er ist, möchte er diesen Titel natürlich auch gewinnen. Mit dem Pokalsieg nach München zu kommen ist nicht so verkehrt." Allein ist er nicht.

Neben Kahn sagten auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65), Präsident Herbert Hainer (66) und Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic (44), dass sie ihrem neuen Coach die Daumen drücken.

"Ich denke, die Dortmunder haben dafür Verständnis", meinte Hainer vor dem Duell.

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Das Endspiel in Berlin (20.45 Uhr, ARD und Sky) ist die letzte Möglichkeit für Nagelsmann, doch noch mit einem Titel in seiner Vita den schweren Job beim Rekordmeister in München anzutreten.

Dass dies jedoch nicht zwangsläufig auch Erfolg zur Folge hat, das zeigte Niko Kovac (49), der als Pokalsieger nach Bayern ging, dort aber nach 16 Monaten bereits wieder rausgeworfen wurde.

Niko Kovac (49) konnte als Trainer des FC Bayern München nicht überzeugen.
Niko Kovac (49) konnte als Trainer des FC Bayern München nicht überzeugen.  © Tobias Hase/dpa

"Es hat dem Niko nicht dramatisch viel geholfen. Er war nur relativ kurz hier", erinnerte Rummenigge.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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