Benfica-Granate zum FC Bayern? 150-Millionen-Youngster wohl im Visier der Bosse

München - Der FC Bayern München könnte im Sommer im Sturmzentrum aufrüsten - und zugleich für die Zeit nach Robert Lewandowski (32) vorsorgen. Ein Youngster scheint nahezu perfekt geeignet. Sein Name? Darwin Núnez (21).

Darwin Núnez (21) von Benfica soll das Interesse des FC Bayern München auf sich gezogen haben. Der Youngster ist ein Mega-Talent.
Darwin Núnez (21) von Benfica soll das Interesse des FC Bayern München auf sich gezogen haben. Der Youngster ist ein Mega-Talent.  © imago images/ZUMA Wire

Der Aufstieg des hochtalentierten Mittelstürmers, der erst im zurückliegenden Sommer von UD Almeria aus der zweiten spanischen Liga für 24 Millionen Euro nach Portugal zu Benfica gewechselt war, könnte ein erster Vorbote von Großem sein.

Das Arbeitspapier beim Klub aus Lissabon läuft noch bis zum 30. Juni des Jahres 2025. Auch die Ausstiegsklausel hat es in sich: Wer sich vor Ende des Vertrags die Dienste des Nationalspielers aus Uruguay sichern möchte, muss 150 Millionen Euro auf den Tisch lagen. Eine stolze Summe für einen Youngster - noch dazu Zeiten der Corona-Krise.

Laut Don Balon soll dies den FC Bayern allerdings keinesfalls abschrecken. Doch haben die Münchner nach Informationen des Portals einen finanzstarken Kontrahenten. So soll auch Manchester City aus der englischen Premier League an Núnez interessiert sein. Die Citizens könnten vor allem im Hinblick auf die finanziellen Forderungen die Nase vorn haben.

City-Trainer Pep Guardiola (50) soll im kommenden Transferfenster gar einen Doppelschlag vor Augen haben und neben Núnez auch Erling Haaland (20) von Borussia Dortmund auf die Insel lotsen wollen.

Angesichts der aktuellen Lage sollen die Benfica-Bosse laut dem Bericht bei Núnez ab 70 Millionen Euro für etwaige Gespräche zur Verfügung stehen. Wie es bei Haaland aus BVB-Sicht aussieht, steht auf einem gänzlich anderen Blatt.

Darwin Núnez will Benfica im Sommer verlassen - FC Bayern München hat ganz andere Baustelle

Jérôme Boateng (32, l.) und David Alaba (28) werden den FC Bayern München im Sommer wohl verlassen - und das ohne Gegenwert.
Jérôme Boateng (32, l.) und David Alaba (28) werden den FC Bayern München im Sommer wohl verlassen - und das ohne Gegenwert.  © Sven Hoppe/dpa

Núnez selbst scheint sich mit dem Gedanken an einen Abschied und einer verbundenen größeren Herausforderung offenbar bereits angefreundet zu haben. Es sei für ihn der perfekte Zeitpunkt, um den nächsten Karriereschritt zu gehen, heißt es.

Bei UD Almeria traf der Rechtsfuß in 32 Spielen insgesamt 16 Mal, bereitete zudem drei Treffer vor. Für Benfica stehen in 28 Spielen zehn Tore und neun Vorlagen zu Buche. Dazu kommen zwei erfolgreiche Abschlüsse in vier Partien für Uruguay.

Beim FC Bayern wiederum läuft nach dem Ende der aktuellen Spielzeit der Vertrag des derzeitigen Lewandowski-Backups Eric Maxim Choupo-Moting (31) aus. Der Offensivspieler war vor der Saison von Paris Saint-Germain unter klaren Vorzeichen ablösefrei an die Säbener Straße gekommen, ob er in der bayerischen Landeshauptstadt überhaupt eine Zukunft hat, ist bislang noch ungewiss.

Lewandowski selbst hat noch einen Kontrakt bis 2023. Wie es danach weitergeht, muss sich zeigen.

Fraglich ist jedoch, ob Hasan Salihamidžić (44) und Co. gewillt sind, für einen jungen Stürmer, der im Bayern-System unter Trainer Hansi Flick (55) wohl keinesfalls zusammen mit dem amtierenden Weltfußballer, der körperlich wohl noch eine ganze Weile auf einem beeindruckenden Niveau sein dürfte, auf dem Feld stehen wird, dermaßen tief in die Tasche zu greifen - ungeachtet der Zukunftsperspektive, die der physisch starke und technisch versierte Núnez mit an die Isar bringen würde.

Hinzu kommen die Ausgaben, die im Sommer zwangsläufig in die Defensive fließen. Durch den bevorstehenden Abschied von David Alaba (28) sowie einen wahrscheinlichen Abgang von Jérôme Boateng (32) herrscht dringender Handlungsbedarf. Beide würden ohne Gegenwert gehen, was vor allem im Fall des Österreichers bitter ist. Dayot Upamecano (22) von RB Leipzig ist der Wunschspieler, weitere Namen geistern umher - allesamt keine Schnäppchen.

Titelfoto: imago images/ZUMA Wire

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