Einbruch bei Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti! Maskierte Männer stehlen seinen Safe

Liverpool - Schockmoment für Carlo Ancelotti (61)! Beim Trainer des FC Everton wurde am Freitagabend eingebrochen und ein Safe entwendet. Das berichten englische Medien übereinstimmend.

Everton-Coach Carlo Ancelotti (61) ist das neuste Merseyside-Einbruchsopfer.
Everton-Coach Carlo Ancelotti (61) ist das neuste Merseyside-Einbruchsopfer.  © Michael Regan/Pool GETTY/AP/dpa

Laut dem Liverpool Echo, der Daily Mail und The Sun verschafften sich zwei maskierte Männer Zutritt zum Grundstück des früheren Übungsleiters des FC Bayern München und drangen anschließend in dessen Heim ein.

Der Fußballlehrer soll zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort gewesen sein. Er habe sich auf das Premier-League-Spiel seiner Toffees am Sonntag (20 Uhr) gegen den FC Fulham vorbereitet, heißt es.

Dafür hätte sich jedoch seine Tochter Katia im Haus in der wohlhabenden Gegend in Blundellsands, Merseyside befunden und auf sich aufmerksam gemacht. Damit trieb sie die beiden Räuber dem Vernehmen nach in die Flucht.

Um 18.35 Uhr wurde dann auch die Polizei alarmiert, eilte zum Anwesen und ist nun auf der Suche nach Zeugen. Die beiden Personen trugen wasserdichte schwarze Kleidung und schwarze Sturmhauben, mehr ist bislang nicht bekannt. Der einzig positive Aspekt nach der ganzen Aufregung: Es wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Dennoch ist die Region weiter im Fokus von Kriminellen. So wurde unter anderem auch bei Steven Gerrard (40), Peter Crouch (40), Daniel Agger (36), Roberto Firmino (29), Sadio Mané (28), Dejan Lovren (31), Fabinho (29) und weiteren Spielern eingebrochen.

Katia Ancelotti soll die maskierten Einbrecher gestört und vertrieben haben

Sportlich läuft es für Carlo Ancelotti beim FC Everton richtig gut

Carlo Ancelotti (61) gab noch vor wenigen Tagen in einem Interview an, sich in Merseyside wohlzufühlen.
Carlo Ancelotti (61) gab noch vor wenigen Tagen in einem Interview an, sich in Merseyside wohlzufühlen.  © Peter Powell/Pool EPA/dpa

Dabei mochte Ancelotti seinen Wohnort. Dem Wall Street Journal hatte er erst Anfang dieser Woche in einem Interview gesagt: "Ich muss ehrlich sein, ich fühle mich hier wirklich gut. Ich fühle nicht viel Druck. Ich lebe in einer schönen Gegend." Ob das nach diesem erschreckenden Erlebnis noch immer der Fall ist?

Zumindest läuft es für den erfahrenen Coach sportlich richtig gut. Mit Everton steht er in der Premier League auf Platz sieben und hat nur vier Punkte Rückstand auf Champions-League-Rang vier. Und man kann aus eigener Kraft sogar noch weiter vorrücken. Denn die Toffees haben zwei bzw. sogar drei Partien weniger als die Teams vor ihnen absolviert.

Auch im FA-Cup läuft es gut. Nach einem 5:4-Spektakel gegen die Tottenham Hotspurs steht Everton im Viertelfinale.

Für Ancelotti, der schon Juventus Turin, den AC Mailand, FC Chelsea, FC Paris Saint-Germain, Real Madrid und den SSC Neapel trainierte, ist das mal eine ganz andere Form des Erfolgs, weil Everton vor seinem Amtsantritt eher ein Mittelfeldteam war.

Unter ihm gibt es jedoch erkennbar eine positive Entwicklung. Diese war beim FC Bayern hingegen ausgeblieben. In der Saison 2016/17 schieden die Münchner unter seiner Regie in der Champions League im Viertelfinale gegen Real Madrid aus und unterlagen Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Halbfinale vor heimischer Kulisse.

Dass der FCB mit 15 Punkten Vorsprung Meister wurde, war bei den Ansprüchen an der Säbener Straße nur ein Trostpflaster. Als es 2017/18 nicht besser wurde, zogen die Verantwortlichen die Reißleine, nachdem Ancelotti mit seinem Team in der Gruppenphase der Königsklasse mit 0:3 bei PSG verloren hatte.

Titelfoto: Peter Powell/Pool EPA/dpa

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