Elfmeter-Szene beim Kracher BVB gegen FC Bayern: Jetzt spricht der Videobeweis-Projektleiter!

Dortmund/München - Videobeweis-Projektleiter Jochen Drees (51) hält die Elfmeter-Entscheidung nach dem Handspiel von Mats Hummels (32) zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (2:3) für gerechtfertigt!

Mats Hummels (32) von Borussia Dortmund hat beim Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München einen Elfmeter verursacht.
Mats Hummels (32) von Borussia Dortmund hat beim Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München einen Elfmeter verursacht.  © Bernd Thissen/dpa

Dies sagte der 51-Jährige am Sonntag in einer auf der DFB-Homepage veröffentlichten Mitteilung.

Felix Zwayer (40) habe zwar eine großzügige Spielleitung an den Tag gelegt, darum seien für ihn auch Fragen nachvollziehbar, "ob die fachliche Bewertung unauslegbar strafbar sein muss". "Betrachtet man die Situation trotzdem losgelöst, ist die Bewertung eines strafbaren Handspiels und somit eines Strafstoßes korrekt", urteilte Drees.

BVB-Profi Hummels hatte nach einem Eckball mit dem Ellbogen den Ball berührt. Erst nach Studium der Video-Bilder entschied Zwayer auf Elfmeter, den Robert Lewandowski (33) verwandelte (78. Minute). Vorher war dem Dortmunder Marco Reus (32) ein Strafstoß nach einem Tackling von FCB-Verteidiger Lucas Hernández (25) verwehrt geblieben.

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Zu dieser Szene sagte Drees: "Der Zweikampf wird als nicht strafwürdig bewertet. Da sich die Information der vorliegenden Bilder nicht von der Wahrnehmung des Schiedsrichters unterscheiden, handelt es sich um eine reine Bewertungsfrage, die der Schiedsrichter auf dem Platz treffen muss."

Jochen Drees (51) hat sich nach dem Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München zu Wort gemeldet.
Jochen Drees (51) hat sich nach dem Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München zu Wort gemeldet.  © Oliver Berg/dpa

Er fügte an, dass sich Erling Haaland (21) bei der Szene vorher im Abseits befunden habe. Hätte Zwayer also das Vergehen an Reus für strafstoßwürdig gehalten, wäre die Entscheidung durch den Videobeweis annulliert worden.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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