FC Bayern: Hansi Flick liefert sich Schlagabtausch mit Sky-Reporter

München - Hansi Flick (56) hat bei den Fragen nach seiner Zukunft und seinem Vertrag beim FC Bayern München wie angekündigt reagiert.

Hansi Flick (56) will sich nicht mehr zu Zukunftsfragen äußern.
Hansi Flick (56) will sich nicht mehr zu Zukunftsfragen äußern.  © Andreas Gebert/Reuters-Pool/dpa

"Nächste Frage", antwortete der Coach des FC Bayern München wiederholt am Samstag beim Sender Sky vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin auf die Frage, ob er denn seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Rekordmeister erfüllen werde.

Er fände die Frage interessant, entgegnete der Reporter. "Klar ist die für Sie interessant", konterte Flick, aber er habe sich dazu am Freitag in der Pressekonferenz geäußert.

"Sie können es immer wieder gerne nachfragen", betonte Flick, der aber auch durchaus genervt wirkte. Ob er - Flick - dableiben würde, wenn der Sportvorstand - Hasan Salihamidzic (44) - nicht mehr da wäre, wollte Sky-Reporter Patrick Wasserziehr (54) dann wissen.

Flick blieb bei seiner Devise, die er am Tag zuvor angekündigt hatte und sagte: "Nächste Frage."

Differenzen zwischen Flick und Salihamidzic

Hasan Salihamidzic (l., 44), Sportvorstand vom FC Bayern, verzieht neben Münchens Trainer Hansi Flick das Gesicht.
Hasan Salihamidzic (l., 44), Sportvorstand vom FC Bayern, verzieht neben Münchens Trainer Hansi Flick das Gesicht.  © Sven Hoppe/dpa

Flick hat beim FC Bayern einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2023 gültig ist. Der 56 Jahre alte ehemalige Co-Trainer der Nationalmannschaft gilt als heißer Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw nach dem Ende von dessen Amtszeit im Anschluss an die Europameisterschaft.

Flick und Salihamidzic hatten nach Angaben des Trainers zuletzt Differenzen ausgeräumt. Allerdings hatte es beim Champions-League-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch erneut Reibereien gegeben.

Salihamidzic hatte kurz vor dem Anpfiff bestätigt, dass Jérôme Boateng im Sommer keinen neuen Vertrag bei Bayern bekommt. Das wiederum missfiel Flick.

Titelfoto: Andreas Gebert/Reuters-Pool/dpa

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