Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge rügt Buli-Klubs: "Außerhalb der Solidargemeinschaft"

München - Wie sieht in diesen schweren Zeiten das richtige Vorgehen aus? Karl-Heinz Rummenigge (65) vom FC Bayern München setzt in der Bundesliga in schwierigen Coronavirus-Zeiten auf eine Einigkeit wie zum Beginn der Krise.

Karl-Heinz Rummenigge (65) vom FC Bayern München setzt in der Bundesliga in schwierigen Coronavirus-Zeiten auf eine Einigkeit.
Karl-Heinz Rummenigge (65) vom FC Bayern München setzt in der Bundesliga in schwierigen Coronavirus-Zeiten auf eine Einigkeit.  © Arne Dedert/dpa

"Es ist wichtig, dass wir diesen Spirit, der uns im April ausgemacht und der den Re-Start der Bundesliga möglich gemacht hat, aufrecht halten", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters der Deutschen Presse-Agentur. 

"In diesen schweren Zeiten müssen wir gemeinsam und loyal zusammenarbeiten, um am Ende des Tages das wieder hinzubekommen, was wir uns sehr wünschen: Zuschauer in den Stadien", betonte der Bayern-Boss im Hinblick auf die Situation.

"Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Fußballkultur erhalten bleibt, denn sie hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Das ist nur möglich, wenn irgendwann Zuschauer zurückkehren können", sagte der FCB-Vorstandsvorsitzende.

Zu der Sitzung in Frankfurt am Main waren Spitzenfunktionäre von 14 Erstligisten und des Hamburger SV geladen, nicht aber das Quartett Mainz, Augsburg, Stuttgart und Bielefeld. 

Dies hatte im Vorfeld für Unmut gesorgt. Diese Vereine hatten sich in einem Schreiben für einen neuen Verteilerschlüssel bei den TV-Geldern ausgesprochen. 

"Es ist das erste Mal, dass sich Klubs außerhalb dieser Solidargemeinschaft positioniert haben", rügte Rummenigge.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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