Bayern-Coach Nagelsmann macht Niklas Süle Ansage: "Er muss was tun"

Von Manuel Schwarz

München - Abwehrhüne Niklas Süle (25) muss mehr Einsatz zeigen, um beim FC Bayern München künftig wieder zum Leistungsträger in der Defensive zu werden. Das betonte Neu-Trainer Julian Nagelsmann (33) in einem Interview der "Sport Bild" (Mittwoch).

Julian Nagelsmann (33, r.) hat Niklas Süle (25) in einem Interview ermahnt.
Julian Nagelsmann (33, r.) hat Niklas Süle (25) in einem Interview ermahnt.  © Federico Gambarini/dpa + Sven Hoppe/dpa (Bildmontage)

"Er muss was tun, das weiß er, aber ich halte sehr, sehr viel von ihm", sagte der Coach.

Der 25 Jahre alte Verteidiger ist nach der Europameisterschaft noch im Urlaub, danach wollen die Verantwortlichen beim Deutschen Rekordmeister wieder einen stärkeren Süle sehen als in der vorigen Saison.

Für ihn geht es auch um einen neuen Bayern-Vertrag; der aktuelle Kontrakt läuft 2022 aus.

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Süle habe "keine besonders glückliche letzte Saison gehabt", sagte Nagelsmann. "Er bringt aber auch alles mit, was ein Weltklasse-Innenverteidiger haben muss, das darf man nicht vergessen. Wenn er die Einsicht hat, an seinen Baustellen zu arbeiten, und dazu jetzt noch einen Trainer bekommt, der ihn seit der U16 kennt, bin ich zuversichtlich, dass er seine PS wieder auf die Straße bringt."

Nagelsmann war schon zu seiner Zeit bei 1899 Hoffenheim Trainer von Süle.

FCB-Coach Nagelsmann: "Ich plane Joshua Kimmich zentral ein"

Eine Garantie für einen Verbleib gebe es deshalb aber nicht, sagte der Coach. Man müsse "auch die Klubseite verstehen. Es ist klar, dass wir auch immer schauen, was auf dem Markt passiert".

Keinen akuten Handlungsbedarf sieht Nagelsmann diesbezüglich im Mittelfeld, wo Joshua Kimmich (26) und Leon Goretzka (26) gesetzt sind.

Der Trainer wiederholte, dass er Kimmich - anders als Bundestrainer Joachim Löw (61) zuletzt bei der missglückten Europameisterschaft - nicht auf die rechte Außenbahn verbannen will. "Ich plane Joshua Kimmich zentral ein", sagte er. Dort ist auch Kimmichs Lieblingsposition.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa + Sven Hoppe/dpa (Bildmontage)

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