FC Bayern und Hudson-Odoi: Ließ diese Forderung von Chelsea den Deal erneut platzen?

München - Erneut hat der FC Bayern München beim Poker um Top-Talent Callum Hudson-Odoi (19) eine Schlappe kassiert. Dabei scheiterte der Deal wohl an einer pikanten Vertragsforderung des FC Chelsea.

Callum Hudson-Odoi (19) wird als absolutes Top-Talent gehandelt.
Callum Hudson-Odoi (19) wird als absolutes Top-Talent gehandelt.  © Adam Davy/PA Wire/dpa

Mit Marc Roca (23), Eric Maxim Choupo-Moting (31), Bouna Sarr (28) und der Rückkehr von Douglas Costa (30) konnte der FC Bayern kurz vor dem Schließen des Sommer-Transferfensters noch vier Neuzugänge vorstellen. 

Doch das Ringen der Münchner um den variablen Flügelflitzer Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea war erneut erfolglos. 

Bereits im vergangenen Jahr war ein Deal geplatzt. Damals soll vor allem die Verpflichtung von Chelsea-Legende Frank Lampard (42) als Cheftrainer den 19-Jährigen zu einer Vertragsverlängerung bewegt haben.

FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidžić (43) versuchte vergangenes Wochenende abermals, mit dem Premier-League-Club über einen Transfer von Hudson-Odoi an die Isar einig zu werden. 

Doch der FC Bayern wurde erneut zurückgewiesen, wie auch TAG24 berichtete. Der Grund für den geplatzten Deal war offenbar ein pikantes Detail, das Chelsea bei der Gestaltung des Leihvertrags forderte.

FC Bayern in Verhandlungen mit Chelsea: Pikantes Vertragsdetail verhinderte Hudson-Odoi-Transfer

Sportdirektor Hasan Salihamidžić steht wegen Hudson-Odoi schon länger mit dem FC Chelsea in Kontakt.
Sportdirektor Hasan Salihamidžić steht wegen Hudson-Odoi schon länger mit dem FC Chelsea in Kontakt.  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Wie die "Sport Bild" mit Bezug auf interne Quellen berichtet, sollte eine von Chelsea geforderte Klausel regeln, dass der FC Bayern eine Strafzahlung leisten muss, falls der Offensivmann nicht oft genug spielen darf. 

Außerdem hätten die Blues gefordert, dass der Bundesliga-Rekordmeister sich vertraglich dazu verpflichtet, Hudson-Odoi ab einer gewissen Anzahl von Einsätzen für eine Ablösesumme in Höhe von 77 Millionen zu verpflichten.

Auf diese Forderungen des FC Chelsea wollten die Bayern nicht eingehen - der Deal platzte.

Ob sich die Münchner in der nächsten Transferperiode erneut um Callum Hudson-Odoi bemühen, bleibt abzuwarten. Der Rechtsfuß ist noch bis zum 30. Juni 2024 vertraglich an Chelsea gebunden.

Titelfoto: Adam Davy/PA Wire/dpa

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