FC Bayern vor CL-Finale gegen PSG: Darum sind die Münchner der klare Favorit!

Lissabon (Portugal) - Das Spiel der Spiele steht an! Der FC Bayern München trifft am heutigen Sonntagabend im Champions-League-Finale (21 Uhr) auf das All-Star-Ensemble des FC Paris Saint-Germain.

Robert Lewandowski (31, l.) und Thomas Müller (30) könnten im Finale gegen PSG im Angriff die entscheidenden Spieler des FC Bayern werden.
Robert Lewandowski (31, l.) und Thomas Müller (30) könnten im Finale gegen PSG im Angriff die entscheidenden Spieler des FC Bayern werden.  © Franck Fife/pool AFP via AP/dpa

Der französische Serienmeister (sechs Mal in den letzten sieben Jahren) mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel, den Nationalspielern Thilo Kehrer sowie Julian Draxler und dem Ex-Hamburger Eric Maxim Choupo-Moting will die dritte deutsche Mannschaft in der Königsklassen-Saison besiegen.

In den K.o.-Runden hat PSG nämlich gute Erfahrungen mit Bundesliga-Teams gemacht. 

Im Achtelfinale verlor man zwar mit 1:2 bei Borussia Dortmund, gewann aber das Rückspiel mit 2:0 und zog somit in Runde der letzten Acht ein. Im Halbfinale hatte RB Leipzig dann keine Chance und verlor klar mit 0:3 gegen den Favoriten aus Paris.

Auffällig war dabei, dass sowohl der BVB (im Rückspiel) als auch die Roten Bullen nicht an ihr Leistungslimit herankamen und vor allem wegen eigener Fehler und Nachlässigkeiten ausschieden.

Denn PSG spielte gut, zeigte aber bei weitem noch nicht das, was diese Mannschaft voller Weltstars zu leisten imstande sein sollte. 

Nicht zu Unrecht kommen deshalb immer wieder Zweifel auf, ob die ganzen Ich-AGs auch als eingeschworene Truppe funktionieren können, wenn es mal nicht so läuft.

Beim FC Bayern stellt sich diese Frage gar nicht erst. Denn die Münchner bewiesen in dieser Saison oft genug, wie fließend unter Trainer Hansi Flick ein Rädchen ins andere greift. In der Champions League war in dieser Saison kein besseres Team auszumachen.

FC Bayern München gewann in dieser Saison alle zehn Champions-League-Spiele und schoss 42 Tore

FC Bayern München geht gegen den FC Paris Saint-Germain als Favorit ins Rennen

Paris Saint-Germain will die dritte deutsche Mannschaft in dieser Saison bezwingen.
Paris Saint-Germain will die dritte deutsche Mannschaft in dieser Saison bezwingen.  © David Ramos/Pool Getty/AP/dpa

Der FCB hat alle zehn Partien gewonnen, den FC Barcelona mit 8:2 abgefertigt und in eine große Sinnkrise gestoßen, Tottenham Hotspur mit 7:2 abgeschossen und dem FC Chelsea mit einem Gesamtergebnis von 7:2 nach Hin- und Rückspiel klar die Grenzen aufgezeigt.

Doch gegen Olympique Lyon fanden die Münchner schwer in die Begegnung und hatten auch zwischendurch einige Probleme mit dem wehrhaften und flinken Gegner. Darüber täuscht der am Ende klare 3:0-Sieg etwas hinweg.

Allerdings hat Bayern nicht nur in dieser Saison oft genug bewiesen, dass man in den großen Partien voll da ist und genau dann zu Hochform aufläuft. 

Dennoch sollte man Respekt vor der geballten PSG-Offensivpower um Neymar, Kylian Mbappé und Ángel di María haben. Sie und auch Instinktstürmer Mauro Icardi können eine Partie mit einer Aktion entscheiden. 

Dazu dürfte der Ex-Münchner Juan Bernat, der von Uli Hoeneß gescholten wurde, besonders motiviert sein. In der Defensive ist Paris allerdings anfällig und dürfte seinerseits Schwierigkeiten haben, Robert Lewandowski, Serge Gnabry und Thomas Müller auszuschalten. 

Deshalb gehen die Münchner als Favorit ins Rennen. Der FCB agierte in dieser Saison nämlich auf so konstant hohem Niveau, dass es überraschend käme, wenn man sich ausgerechnet im Finale nicht in Top-Form befinden würde. Und dann sind die Bayern als gewachsene Einheit auch für PSG zu stark.

Titelfoto: Franck Fife/pool AFP via AP/dpa/David Ramos/POOL GETTY/AP/dpa

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