Bayern-Vorstand Oliver Kahn nach Tolisso-Fehltritt: "Große Vorbildfunktion nach außen"

München - Bayern-Vorstand Oliver Kahn (51) hat nach dem Tattoo-Fehltritt von Weltmeister Corentin Tolisso in Corona-Zeiten an die Fußball-Profis appelliert.

Oliver Kahn (51), Vorstandsmitglied des FC Bayern München, appellierte an die Spieler des Vereins.
Oliver Kahn (51), Vorstandsmitglied des FC Bayern München, appellierte an die Spieler des Vereins.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Wir haben natürlich eine große Vorbildfunktion nach außen", sagte Kahn am Sonntag bei "Sky 90".

Er bat er darum, dass das Thema nach einer Geldstrafe für Tolisso durch den Club erledigt sein sollte.

Der 26 Jahre alte Fußball-Weltmeister Tolisso hatte sich diese Woche eine Tätowierung stechen lassen und damit gegen Corona-Vorgaben verstoßen.

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"Klar versucht man da, Verständnis zu finden und findet es sehr, sehr schwer", sagte Kahn.

Der Profifußball kann in der Pandemie dank eines speziellen Hygienekonzepts seinen Betrieb fortsetzen.

Aktionen wie die von Tolisso stoßen in Lockdown-Zeiten in der Gesellschaft auf Unverständnis.

Kahn ist seit über einem Jahr Vorstand beim FC Bayern München, dessen Vorsitz er nach dem Ende der Amtszeit von Karl-Heinz Rummenigge übernehmen soll.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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