Vater von David Alaba über Verhandlungen mit FC Bayern: "Enttäuscht und verletzt"

Wien - Der Vater von David Alaba (28) hat sich zu dem Vertragspoker seines Sohnes mit dem FC Bayern München geäußert.

David Alaba (28) spielt seit er 16 Jahre alt ist für den FC Bayern München.
David Alaba (28) spielt seit er 16 Jahre alt ist für den FC Bayern München.  © Barbara Gindl/APA/dpa

Der Verteidiger des deutschen Fußball-Rekordmeisters sei "so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden", meinte Papa George Alaba zur österreichischen Nachrichtenagentur APA am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Wien.

Zur Zukunft des 28-Jährigen äußerte sich Alaba senior, der seinen Sohn auch mit berät, nicht konkret. 

"Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird", sagte er weiter und beteuerte: "Er ist mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen."

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte Anfang November erklärt, dass es für den österreichischen Nationalspieler nach den monatelangen Vertragsverhandlungen mit ihm und dessen Berater "kein Angebot mehr" geben werde

FC Bayern München und David Alaba: Ist eine Einigung noch möglich?

Alaba, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, zeigte sich von dieser Nachricht überrascht, aber auch enttäuscht und verletzt, dass er das von den Vereinsverantwortlichen nicht persönlich erfahren habe. Einem Bericht zufolge soll Alaba jedoch zuvor informiert worden sein, was auf noch größere interne Spannungen zwischen den Parteien hinweist, wie auch TAG24 berichtete.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußerte später, dass er mit einem Weggang des Verteidigers rechne. "Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen", sagte Salihamidzic. 

Nach Einschätzung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sei für eine mögliche Einigung die Tür jedoch "noch einen Spalt auf".

Titelfoto: Barbara Gindl/APA/dpa

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