Doch kein Corona? FC Bayern vermutet "falsch positiven" Test bei Gnabry

München - Der FC Bayern München geht davon aus, dass der positive Corona-Befund bei Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry auf einem falschen Testergebnis beruhen könnte.

Hatte Münchens Serge Gnabry (25) doch keine Corona-Infektion?
Hatte Münchens Serge Gnabry (25) doch keine Corona-Infektion?  © Matthias Balk/dpa

"Ich habe das einfach in den Raum geworfen", sagte Trainer Hansi Flick am Wochenende.

Dabei betonte der 55-Jährige nach dem 5:0 der Bayern ohne Gnabry am Samstag gegen Eintracht Frankfurt, dass er in einem TV-Interview vor dem Spiel nicht als Tatsache erklärt habe, "dass Serge falsch positiv getestet" worden sei.

Er sei in Corona-Fragen "zu wenig Experte und Fachmann", bemerkte Flick. Er schilderte den Fall Gnabry so: "Serge ist letzte Woche am Freitag negativ getestet worden und dann am Dienstag positiv." Der Angreifer fehlte darum beim 4:0 am vergangenen Mittwoch in der Champions League gegen Atlético Madrid.

"Dann waren die nächsten beiden Tests negativ, ebenso ein Anti-Gen-Test", schilderte Flick. "Von daher geht man davon aus, dass es ein falsches positives Testergebnis war."

So habe ihm das Team-Arzt Roland Schmidt erklärt, "der ein absoluter Fachmann" sei. Ob Gnabry schon an diesem Dienstag im Champions-League-Spiel bei Lokomotive Moskau wieder zum Kader gehören darf, konnte Flick am Wochenende noch nicht sagen.

Der Verein sei immer im Dialog mit der zuständigen Gesundheitsbehörde, berichtete Flick vor dem Spiel gegen Frankfurt beim TV-Sender Sky, "von daher klappt das ganz gut. Da muss man jetzt sehen, wie die Entscheidungen getroffen werden."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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