FC Bayern mit vier Last-Minute-Transfers: Salihamidzic erklärt das späte Handeln

München - Mit Marc Roca (23), Eric Maxim Choupo-Moting (31), Bouna Sarr (28) und der Rückkehr von Douglas Costa (30) verkündete der FC Bayern München am vergangenen Montag vier Last-Minute-Deals für den Kader. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic (43) erklärte nun, warum der Rekordmeister erst so spät auf dem Transfermarkt tätig wurde.

Hasan Salihamidzic (43), Sportvorstand der FC Bayern München AG.
Hasan Salihamidzic (43), Sportvorstand der FC Bayern München AG.  © Uwe Anspach/dpa

"Dem Erfolg beim Champions-League-Turnier haben wir alles untergeordnet. Wir wollten die Mannschaft nicht durch Gerüchte zu kommenden oder gehenden Spielern belasten", sagte der ehemalige Fußball-Profi gegenüber dem "Kicker".

Das Königsklassen-Finalturnier fand im August statt.

"Wir sind zufrieden", sagte Salihamidzic über den Münchner Transfer-Sommer. 

Zuvor hatte man schon Torwart Alexander Nübel (23), Abwehrspieler Tanguy Nianzou (18) und Stürmer Leroy Sané (24) an die Isar gelockt. 

"Der FC Bayern geht nicht jede Verrücktheit ein", sagte der Sportvorstand. Der Club wolle seinen Fans "attraktiven und erfolgreichen Fußball zu vernünftigen Preisen präsentieren", ergänzte Salihamidzic.


FCB-Sportvorstand Salihamidzic zu Gerüchten um Costa-Verpflichtung: "Das ist ein Märchen"

Gerüchte, dass bei der Verpflichtung des 30 Jahre alten Costa von Juventus Turin die Mannschaft eingewirkt habe, wies er zurück. 

"Das ist ein Märchen", sagte Salihamidzic. Aufgaben und Kompetenzen seien klar verteilt: "Kaderplanung ist nicht Sache der Mannschaft."

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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