Kampf um Spieler: FC Bayern trotz Mega-Offerte bei Barca abgeblitzt?

München - Im Spitzenspiel der Bundesliga trifft der FC Bayern München am Samstag auf Eintracht Frankfurt. Pedri (18) vom FC Barcelona kann sich das Duell maximal aus der Ferne anschauen - doch das wäre beinahe anders gewesen.

Pedri (18, r.) vom FC Barcelona sorgt mit seiner Veranlagung und darüber hinaus auch seinen bislang gezeigten Leistungen für Aufsehen.
Pedri (18, r.) vom FC Barcelona sorgt mit seiner Veranlagung und darüber hinaus auch seinen bislang gezeigten Leistungen für Aufsehen.  © Bernat Armangue/AP/dpa

Denn wie die spanische Mundo Deportivo berichtet, waren die Verantwortlichen des Rekordmeisters im vergangenen Sommer durchaus bereit, einiges für den Youngster auf den Tisch zu legen - und das trotz der Coronavirus-Krise, die auch den Profisport mehr als hart traf und weiterhin Auswirkungen hat.

So sollen Hasan Salihamidžić (44) und Co. laut dem Bericht der Zeitung gewillt gewesen sein, bis zu 40 Millionen Euro für den im spanischen Tegueste geborenen offensiven Mittelfeldspieler mit dem feinen Füßchen an die Katalanen zu überweisen.

Es handelt sich um ein angebliches Angebot, auf welches die Barcelona-Bosse aber nicht eingingen.

Pedri, der im Jahr 2019 von UD Las Palmas zum finanziell äußerst schwer angeschlagenen Klub von Superstar Lionel Messi (33) gewechselt war, steht somit trotz aller Bemühungen letztlich noch immer beim Verein aus der Primera Division unter Vertrag.

Das Arbeitspapier des hochveranlagten Spielers läuft noch bis zum Sommer 2022, allerdings existiert im Kontrakt eine vereinsseitige Option für zwei weitere Jahre im Blaugrana-Dress, die wohl gezogen werden wird.

Der Rechtsfuß mit enormem Potenzial, der bereits über eine überragende Technik sowie ein sehr gutes Auge für die Mitspieler auf dem Platz verfügt, wäre im Falle eines Transfers zum teuersten Teenager der Münchner avanciert.

Pedri (18, r.) vom FC Barcelona stand beim FC Bayern München offenbar ganz weit oben auf dem Wunschzettel.
Pedri (18, r.) vom FC Barcelona stand beim FC Bayern München offenbar ganz weit oben auf dem Wunschzettel.  © Antonio Calanni/AP/dpa

Pedri vom FC Barcelona hätte beim FC Bayern München Renato Sanches ablösen können

Durch die Absage seines Arbeitgebers bleibt dies zunächst Renato Sanches (23), der 2016 für 35 Millionen Euro aus Lissabon von Benfica an die Säbener Straße gewechselt war. Der Erfolg des Portugiesen in München fiel jedoch überschaubar aus.

Inzwischen spielt Sanches, der 2019 für 20 Millionen Euro an den OSC Lille verkauft wurde, in der französischen Ligue 1.

In der laufenden Spielzeit stand Pedri für Barca in 34 Pflichtspielen wettbewerbsübergreifend für insgesamt 2184 Minuten auf dem Feld. Er konnte drei Tore auf seinem Konto verbuchen und ferner auch noch vier Treffer auflegen.

Titelfoto: Antonio Calanni/AP/dpa

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