Die Nummer zwei im Land? Spitze von Bayern-Boss Rummenigge vor Leipzig-Kracher

München - Am Wochenende kommt es in der Bundesliga zum Kracher zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig. Treffen somit die besten deutschen Teams aufeinander? Geht es nach Karl-Heinz Rummenigge (65), ist dies nicht so.

Karl-Heinz Rummenigge (65) glaubt vor dem Gipfeltreffen seines FC Bayern München gegen RB Leipzig an die eigenen Stärken der Roten.
Karl-Heinz Rummenigge (65) glaubt vor dem Gipfeltreffen seines FC Bayern München gegen RB Leipzig an die eigenen Stärken der Roten.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

"Für mich ist das entscheidende Kriterium die Fünf-Jahres-Wertung der UEFA. Da ist Dortmund noch vor Leipzig", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters der Sport Bild im Hinblick auf seine Einschätzung der Kräfteverteilung im deutschen Oberhaus vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr).

Derzeit liegt der FC Bayern mit 61 Punkten aus 26 Partien vier Punkte vor dem Verfolger aus Sachsen.

Der BVB hingegen schwächelt in dieser Spielzeit, muss um die Qualifikation zur Champions League zittern. Mit lediglich 43 Zählern liegen die Borussen vier Punkte hinter Platz vier, den die überraschend starke Eintracht aus Frankfurt unbedingt halten will.

Leipzig mache es demnach zwar "ohne Frage gut", allerdings betonte Rummenigge, dass er trotz der aktuellen Konstellation davor warne, "Dortmund zu unterschätzen". "Sie haben eine gute Mannschaft, nur eben ein schweres Jahr hinter sich", sagte er.

Mit Blick auf das Duell in wenigen Tagen, das beim Kampf um die Meisterschaft sehr wohl zum Zünglein an der Waage werden könnte, setzte Rummenigge auf die Stärke der eigenen Mannschaft. "Wenn wir gegen RB so gut spielen wie beim 4:2 gegen Dortmund, haben wir eine gute Chance, die drei Punkte mit nach München zu nehmen."

Die Bayern gehen jedoch mit einem richtig bitteren Handicap in das Gipfeltreffen, fehlt den Roten doch Weltfußballer Robert Lewandowski (32), der in dieser Spielzeit bislang gefühlt nach Belieben alles kurz und klein geschossen hat.

Robert Lewandowski (32) wird dem FC Bayern München in den kommenden Wochen fehlen.
Robert Lewandowski (32) wird dem FC Bayern München in den kommenden Wochen fehlen.  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Bundesliga-Kracher am Wochenende: FC Bayern München gegen RB Leipzig ohne Robert Lewandowski

Nachdem vom polnischen Verband zunächst noch mitgeteilt worden war, dass der Torjäger nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung beim 3:0-Erfolg gegen Andorra wohl bereits nach fünf bis zehn Tagen wieder auf dem Feld stehen dürfte, sorgte eine eingehende Untersuchung in der bayerischen Landeshauptstadt wenig später für Ernüchterung und gar einen Schock.

Eine Bänderdehnung im Knie stoppt Lewandowski, die Ausfallzeit soll sich auf rund vier Wochen belaufen. Der Pole fehlt somit nicht nur am Samstag gegen Leipzig, sondern auch im Viertelfinale der CL gegen Paris Saint-Germain. Gar ein Einsatz in einem möglichen Halbfinale scheint nicht garantiert. Die Tormaschine der Roten dürfte Coach Hansi Flick (56) schmerzlich vermissen.

Auch für den Stürmer selbst ist es ein herber Rückschlag. Mit 35 Toren schien das Übertreffen des Uralt-Rekords von Legende Gerd Müller (75), der 40 Treffer erzielen konnte, nur noch Formsache, könnte nun jedoch ins Wanken geraten.

Titelfoto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

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