FC Bayern und die "Mission Triple": Alle schauen auf die CL-Lostöpfe!

München - Der FC Bayern München schaut gespannt auf die erste Auslosung der Champions League während der Coronavirus-Pandemie. Die Münchner zählen zu den Titelkandidaten. Wichtige Fragen sind allerdings noch offen.

Trainer Hansi Flick (55) und die Spieler des FC Bayern München wollen auch in der Champions League am Ende dies Nase vorne haben.
Trainer Hansi Flick (55) und die Spieler des FC Bayern München wollen auch in der Champions League am Ende dies Nase vorne haben.  © Sven Hoppe/dpa

Aus ihren feudalen Urlaubsdomizilen werden die Münchner Stars sicherlich einen Blick nach Nyon werfen. Die Doublesieger aus München sind gespannt, wie der weitere Fahrplan der Champions League und so die "Mission Triple" aussehen wird.

An diesem Freitag (12 Uhr, live auf Eurosport und DAZN) wird in der Schweiz ausgelost, wer im Falle eines Weiterkommens Viertel- und Halbfinalgegner des deutschen Rekordmeisters sein könnte.

"Wir denken an das nächste Spiel gegen Chelsea. Da wollen wir gucken, dass wir top vorbereitet sind, auch wenn sich ein 3:0-Vorsprung gut anhört", sagte Trainer Hansi Flick (55) im Hinblick auf die CL.

Nach dem furiosen 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel in London vor der Unterbrechung des Wettbewerbs wegen der Corona-Pandemie ist aber noch nicht klar, wo die Münchner am 7. oder 8. August ihr Rückspiel bestreiten. In der heimischen Arena? Oder doch schon in Portugal, wo am 12. August das Finalturnier um den Henkelpott beginnt? 

Für die UEFA ist das auch eine Frage der Risikoabwägung, ob sie Teams in der Pandemie vorher noch einmal in andere Länder reisen lassen. Zumal die Bestimmungen in den Ländern variieren. Andererseits wollen die Teams ihr Heimrecht nicht verlieren.

Angesichts des Vorsprungs aus dem Hinspiel dürfen die Bayern recht sicher mit der nächsten Runde planen. 

Champions League: Duell um Henkelpott zwischen dem FC Bayern München und Manchester City?

Für Jürgen Klopp (53) zählt der FC Bayern München auch in der Champions League zu den großen Favoriten im Kampf um den Henkelpott.
Für Jürgen Klopp (53) zählt der FC Bayern München auch in der Champions League zu den großen Favoriten im Kampf um den Henkelpott.  © Paul Childs/Pool Reuters/dpa

Für Jürgen Klopp (53), Trainer des im Achtelfinale gegen Atlético Madrid ausgeschiedenen Vorjahresgewinners FC Liverpool, zählen die Münchner wie Manchester City zu den Favoriten. 

"Das wäre ein interessantes Spiel", sagte Klopp mit Blick auf das Finale am 23. August in Portugals Hauptstadt Lissabon. Viele dürften zustimmen.

Flick hätte gegen diese spektakuläre Finalpaarung gegen City und Bayerns früheren Starcoach Pep Guardiola (49) im Endspiel sicher nichts einzuwenden. "Ich glaube, Manchester City ist schon eine Mannschaft, die absolute Qualität hat, aber auch Barcelona, Real oder Juve. Alle großen Mannschaften haben sehr viel Erfahrung", sagte er.

Flick will nach dem kurzen Urlaub für seine Doublesieger aber erst einmal den FC Chelsea in den Fokus nehmen. Die Vorbereitung beginnt am 20. Juli mit Cybertraining, drei Tage später geht es in Kleingruppen weiter. Vom 26. Juli an findet das Mannschaftstraining wieder statt - alles natürlich begleitet von entsprechenden Coronavirus-Tests.

In diesem schwierigen Jahr wartet die Königsklasse mit einer neuen sportlichen Herausforderung auf. Aus terminlichen Gründen werden Viertelfinale und Halbfinale ausnahmsweise in jeweils nur einem Spiel ausgetragen. "Wir wissen, dass solche One-Act-Spiele nicht ganz so einfach sind. Du musst auf den Punkt fit sein", hatte Flick zu Wochenbeginn zum Modus erklärt.

Wie die Münchner stecken weitere Teams mitten im Achtelfinale. Auch die Rückspiele zwischen Manchester City gegen Real Madrid (2:1), Juventus Turin gegen Olympique Lyon (0:1) und dem FC Barcelona gegen SSC Neapel (1:1) stehen noch aus. Weiter sind indes schon RB Leipzig, Atalanta Bergamo, Paris Saint-Germain sowie auch Atlético Madrid.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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