Bayern-Keeper Alexander Nübel läuft bald für Niko Kovac auf!

München - Es hatte sich bereits abgezeichnet, nun ist es offenbar endgültig perfekt: Alexander Nübel (24) wird den FC Bayern München vorerst verlassen. Der Medizincheck ist absolviert, für den Schlussmann geht es zur AS Monaco.

Alexander Nübel (24) wird den FC Bayern München vorerst verlassen. Der Keeper wird vom Rekordmeister an die AS Monaco verliehen.
Alexander Nübel (24) wird den FC Bayern München vorerst verlassen. Der Keeper wird vom Rekordmeister an die AS Monaco verliehen.  © Sven Hoppe/dpa

Nübel war nach seinem Wechsel vom FC Schalke 04 an die Säbener Straße im vergangenen Sommer mit seiner Rolle unzufrieden, Berater Stefan Backs hatte die Bedeutung von Spielpraxis deutlich angemahnt und wiederholt ein Leihgeschäft ins Spiel gebracht.

Erfahrung soll der Keeper, der beim FC Bayern in Zukunft Manuel Neuer (35) beerben soll, nun in der französischen Ligue 1 sammeln, sollte er sich denn gegen Monaco-Torhüter Benjamin Lecomte (30) durchsetzen und das Vertrauen von Übungsleiter Niko Kovac (44), der dort das Sagen hat, erhalten.

Beide Vereine haben sich auf eine Leihe über zwei Jahre geeinigt, die jedoch bereits nach einem Jahr vorzeitig beendet werden kann. Dies würde es Nübel im Fall der Fälle ermöglichen, vorzeitig nach München zurückzukehren, sollte Bedarf bestehen. Dies berichten kicker und SPOX übereinstimmend.

Für den Rekordmeister stand der 24-Jährige bislang wettbewerbsübergreifend lediglich in vier Partien zwischen den Pfosten. Er kassierte vier Gegentore, konnte in einem Spiel seinen Kasten sauber halten.

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Nübel verfügt noch über einen Vertrag, der bis zum Sommer 2025 gültig ist. Er hat somit ausreichend Zeit, sich zu empfehlen und den eigenen Ambitionen, mit denen die Spielerseite bislang keinesfalls hinter dem Berg gehalten hat, gerecht zu werden.

Den Job als Neuer-Backup wird indes sehr wahrscheinlich Sven Ulreich (32) übernehmen - und damit ein alter Bekannter.

Zuletzt stand der Routinier mit Bayern-Erfahrung beim Hamburger SV im Tor. Beide Seiten hatten sich nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga aber auf eine Auflösung des eigentlich bis 2023 gültigen Vertrags geeinigt. Ulreich soll den obligatorischen Medizincheck in der Landeshauptstadt am Montag durchlaufen, danach unterschreiben.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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