FC Bayern pokert um Leroy Sané, auch Schalke 04 könnte richtig profitieren

München - Der FC Bayern München will Leroy Sané (24) weiter von der Insel in die bayerische Landeshauptstadt lotsen. Auch für den FC Schalke 04 könnte sich ein Transfer im Sommer von Manchester City an die Isar so richtig auszahlen.

Der FC Bayern München will Leroy Sané an die Isar lotsen, auch für den FC Schalke 04 könnte sich der Transfer lohnen. (Bildmontage)
Der FC Bayern München will Leroy Sané an die Isar lotsen, auch für den FC Schalke 04 könnte sich der Transfer lohnen. (Bildmontage)  © Montage: Uwe Anspach/dpa, Caroline Seidel/dpa

Der Grund für ein wohl nicht gerade unerhebliches Interesse der Schalke-Verantwortlichen an einem Wechsel Sanés resultiert aus den Vereinbarungen, die bei seinem Transfer im Jahr 2016 getroffen worden waren. Damals hatte es den Youngster aus Gelsenkirchen nach Manchester gezogen - und zwar für umgerechnet stolze 50 Millionen Euro Ablöse.

Zusätzlich wurde unter anderem ebenfalls noch eine Weiterverkaufsklausel zwischen beiden Klubs vereinbart, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Nach Informationen des Blattes würden die Knappen, die derzeit aufgrund der Coronavirus-Krise finanziell stark zu knabbern haben, zehn Prozent des Ablösegewinns erhalten, sollte Sané die Citizens in Richtung eines anderen Klubs verlassen. 

Es wäre definitiv eine nicht zu verachtende Summe.

Für zwei Meistertitel, die Sané mit City in England erringen konnte, hatte der deutsche Klub aus dem Ruhrgebiet bereits jeweils 1 Million Euro erhalten.

Sollte der FC Bayern nun beispielsweise 100 Millionen Euro für den Linksfuß auf den Tisch legen, hätte der Verein von Trainer Pep Guardiola (49) 50 Millionen Euro Gewinn erzielt. Schalke stünde eine Summe von fünf Millionen Euro zu. Aktuell wird über eine geforderte Ablöseforderung von 85 Millionen spekuliert, der Rekordmeister hofft diese allerdings noch senken zu können.

Leroy Sané: Vertrag bei Manchester City läuft im Sommer 2021 aus

Die Zeit drängt hinsichtlich eines Wechsels jedoch vor allem aus Schalker Sicht. Der Vertrag des spielstarken Nationalspielers, dessen Transfer zum FC Bayern im vergangenen Sommer an einer schweren Verletzung im vermeintlich letzten Spiel für Manchester gescheitert war, beim Klub aus der Premier League läuft im Sommer des kommenden Jahres aus. 

Der Flügelspieler könnte dann ablösefrei den Verein wechseln, was jedoch keinesfalls im Interesse seines derzeitigen Arbeitgebers sein dürfte. Auch der FC Bayern dürfte nicht warten wollen. Auf Schalke darf somit gehofft werden.

Titelfoto: Montage: Uwe Anspach/dpa, Caroline Seidel/dpa

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