FC Bayern schlägt auch Bremen und krönt sich einmal mehr zum Meister!

Bremen - Die achte Bundesliga-Meisterschaft in Folge ist perfekt! Der FC Bayern München hat gegen den SV Werder Bremen im Titelkampf nichts anbrennen lassen und sich am 32. Spieltag mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg erneut gekrönt.

Robert Lewandowski brachte den FC Bayern auf Kurs.
Robert Lewandowski brachte den FC Bayern auf Kurs.  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Den goldenen Treffer zum Sieg für den alten und auch neuen Meister im aufgrund der Coronavirus-Krise nahezu gänzlich leeren Weserstadion erzielte Robert Lewandowski (43. Minute). Alphonso Davies flogt mit einer Gelb-Roten Karte vom Feld (79.).

Im Vergleich zum knappen 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am zurückliegenden Spieltag stellte Hansi Flick auf vier Positionen um. Neben Lewandowski und Thomas Müller, beide waren gesperrt, kehrten zudem Davies und Kingsley Coman in die erste Elf der Bayern zurück.

Im Gegenzug mussten Lucas Hernández, Joshua Zirkzee und Mickaël Cuisance auf der Bank der Gäste Platz nehmen. Ivan Perišić stand derweil angeschlagen gar nicht erst im Kader der Roten.

Dass die Münchner die angepeilte Meisterschaft mit einem Erfolg unter Dach und Fach bringen wollten, wurde von Anpfiff an mehr als deutlich. 

Die Gäste legten entsprechend aggressiv los, übernahmen mit hohem Tempo unmittelbar die Kontrolle und drückten Bremen hinten rein. Erste Annäherungsversuche an den Kasten von Werder-Schlussmann Jiri Pavlenka blieben zunächst aber ohne entsprechende Folgen für die Gastgeber.

Während der Flick-Truppe vor allem im letzten Drittel die nötige Genauigkeit abging, fanden die akut abstiegsbedrohten Bremer mit zunehmender Dauer besser in die Partie. Abschlüsse von Theodor Gebre Selassie (9.), Leonardo Bittencourt (13.) und Maximilian Eggestein (18.) zwangen Manuel Neuer zwar nicht zu Paraden, zeigten jedoch, wie schnell es gehen könnte.

Werder Bremen bietet FC Bayern München mit großem Willen Paroli

Die Spieler des FC Bayern München taten sich gegen Werder Bremen schwer.
Die Spieler des FC Bayern München taten sich gegen Werder Bremen schwer.  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Die Bissigkeit im Spiel der Hausherren stimmte, Davies hatte großes Glück nach einem Nachtreten gegen Bittencourt im Rücken des Schiedsrichters Harm Osmers nur eine Verwarnung in Form einer Gelben Karte zu kassieren (19.).

In einer nunmehr ausgeglichenen Partie, die nach knapp einer halben Stunde durch einen heftigen Regenschauer eine weitere Komponente erhielt, versteckte sich die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt nicht, stand in der Defensive gegen zuweilen ideenlose Münchner kompakt und kam selbst immer wieder zu Entlastungsangriffen.

Jérôme Boateng prüfte Pavlenka auf dem nassen Rassen zwar mit einem Flachschuss (33.), Probleme hatte der Schlussmann mit dem letztlich harmlosen Versuch des Abwehrspielers der Gäste aber nicht.

Als alles bereits nach einem torlosen Remis zur Pause aussah, war Lewandowski nach einem sehenswerten Zuspiel von Boateng zur Stelle, nahm das Leder im Sechzehner gekonnt an und vollstreckte aus knapp elf Metern eiskalt zur Führung des großen Favoriten (43.). 

Mit dieser ging es kurz darauf in die Kabinen.

FC Bayern München drückt gegen Werder Bremen auf zweiten Treffer

Robert Lewandowski (r.) und der FC Bayern sind Meister.
Robert Lewandowski (r.) und der FC Bayern sind Meister.  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff zappelte das Leder erneut in den Maschen, wieder war Lewandowski nach einem Pass von Müller an den kurzen Pfosten zuletzt am Ball. Zwar stand er bei seinem feinen Abschluss mit der Hacke nicht im Abseits, Müller zuvor jedoch schon - kein Tor (55.).

Die Münchner drängten weiter auf den zweiten Treffer, der wohl mit der Vorentscheidung des Duells gleichzusetzen gewesen wäre. 

Bremen kämpfte wacker mit den Mitteln, die dem Team aus dem Norden aktuell zur Verfügung stehen, die aber letztlich nicht ausreichten, um etwas Zählbares aus dem erbittert geführten Schlagabtausch mit Lewandowski und dessen Mannschaftskollegen mitzunehmen.

Davies flog zwar nach einem Foul noch mit Gelb-Rot vom Feld (79.), profitieren konnten die Hausherren davon allerdings in den letzten 15 Minuten nicht. 

Werder warf noch einmal alles nach vorne, ein Treffer sollte der Elf trotz aller Bemühungen und einem unbändigen Willen in der Schlussphase nicht mehr gelingen. Bayern ist Meister, für Bremen wird es im Kampf um den Klassenerhalt durch die Niederlange immer enger.

Der achte Titel in Folge ist nun eingefahren, die Saison allerdings noch lange nicht beendet. Bereits am Samstag rollt das Leder wieder, wenn Flick und Co. im Rahmen des 33. Spieltags in der Allianz Arena den SC Freiburg zu Gast haben (15.30 Uhr, Sky), für den es nach dem 2:1-Sieg gegen Hertha BSC noch um Europa geht.

Titelfoto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa

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