Fettes Gehalt: Ex-Bayern-Star David Alaba sahnt bei Real Madrid so richtig ab!

Madrid - Was für Beträge! Die Vertragsdetails von David Alaba (29) wurden offengelegt und machen deutlich, wie viel der frühere Star des FC Bayern München bei seinem neuen Klub Real Madrid verdient.

David Alaba (29, l.) hat allen Grund zum Jubeln: Der österreichische Nationalspieler verdient bei Real Madrid richtig viel Geld.
David Alaba (29, l.) hat allen Grund zum Jubeln: Der österreichische Nationalspieler verdient bei Real Madrid richtig viel Geld.  © dpa/Marko Djurica/Reuters Pool/AP

"Der Spiegel" veröffentlichte die gigantischen Summen und bezieht seinen Artikel auf ihm vorliegende "ausformulierte Entwürfe von Alabas Arbeitsvertrag sowie Vereinbarungen des Klubs mit den Agenten."

Als Handgeld für seine Unterschrift kassierte der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft 17,7 Millionen Euro.

Zudem streicht er ein "durchschnittliches Festgehalt" von 19,47 Millionen Euro brutto pro Saison ein. Da er bei den Königlichen bis zum 30. Juni 2026 unter Vertrag steht, wird er bei Erfüllung seines Kontrakts mindestens 115 Millionen Euro absahnen - Titelprämien nicht mit eingerechnet!

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Außerdem habe Alaba mit Real eine Nettovereinbarung ausgehandelt. Das bedeutet: Sollte sich in Spanien die Einkommenssteuer erhöhen, muss Madrid seine Zahlungen an den vielseitig einsetzbaren Defensivspezialisten angleichen.

Zudem hat eine interessante und krasse Klausel Einzug in die Vereinbarung erhalten: Sollte der dynamische Weltklasse-Profi seinen Vertrag vor Ablauf einseitig kündigen, muss er den Königlichen eine Entschädigung in Höhe von 850 Millionen Euro (!) zahlen. Diesen Monsterbetrag wird er wohl kaum aufbringen können.

David Alabas Vater verdient kräftig beim Deal mit Real Madrid mit

Verrückt: Der frühere Bayern-Star David Alaba (29) müsste 850 Millionen Euro an Real Madrid zahlen, wenn er seinen Vertrag einseitig kündigen will.
Verrückt: Der frühere Bayern-Star David Alaba (29) müsste 850 Millionen Euro an Real Madrid zahlen, wenn er seinen Vertrag einseitig kündigen will.  © dpa/Sven Hoppe/dpa-Pool

Deshalb dürfen die 850 Millionen Euro als Absicherung für Real verstanden werden, die in den kommenden Jahren offenbar fest mit Alaba planen und auf ihn als Abwehrleader setzen.

In München hat Alaba bei weitem nicht so viel verdient. Hier strich er in der vergangenen Saison als Fixsumme zehn Millionen Euro ein und bekam obendrauf fünf Millionen Euro Leistungsprämien - vor Abzug der Steuern.

Gehaltstechnisch hat sich der Wechsel für ihn, seinen Berater und seine Familie daher gelohnt. Star-Spieleragent Pini Zahavi (77) bekam für seine Mitwirkung am Deal als offiziell aufgeführter Vermittler 5,2 Millionen Euro.

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Als Berater wurde in den Dokumenten Alabas Vater George aufgeführt. Dessen Wiener Firma "The Alabas GmbH" kassiert für den abgewickelten Transfer 6,3 Millionen Euro. Diese Aufteilung gibt es vermutlich, um Steuern zu sparen.

Aktuell kann der Abwehrspieler den Königlichen allerdings nicht helfen. Er hat sich kürzlich mit dem Coronavirus infiziert und fällt bis auf Weiteres aus.

Titelfoto: dpa/Sven Hoppe/dpa-Pool

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