Flaschen nach Spielern geworfen: Lewandowski über bedrohliche Partie gegen Albanien

Tirana/München - Weltfußballer Robert Lewandowski (33) vom FC Bayern München hat die Lage beim 1:0-Sieg der polnischen Fußball-Nationalmannschaft in Albanien offensichtlich auch als bedrohlich empfunden.

Polens Robert Lewandowski (l.) in Aktion gegen Albaniens Keidi Bare.
Polens Robert Lewandowski (l.) in Aktion gegen Albaniens Keidi Bare.  © Franc Zhurda/AP/dpa

Plastikflaschen waren von den Tribünen auf den Rasen in Richtung der jubelnden polnischen Spieler geflogen, nachdem Karol Świderski in der 77. Minute den Treffer für die Gäste erzielt hatte.

"Es wurde ein bisschen gefährlich", sagte Lewandowski zu der Situation dem Sender TVP. "Aber wir wussten, dass der Schiedsrichter die Begegnung vermutlich nicht abbricht und sie wieder aufgenommen wird."

Für 20 Minuten wurde die WM-Qualifikationspartie am Dienstagabend unterbrochen.

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Die Gäste hatten sich nach den Flaschenwürfen lautstark bei Schiedsrichter Clément Turpin beschwert, beide Mannschaften verschwanden während der Unterbrechung in den Kabinen.

Der Stadionsprecher wies die Zuschauer danach laut der Nachrichtenagentur AP darauf hin, dass das Spiel bei weiteren Vorfällen abgebrochen und gegen Albanien gewertet werden könnte.

Die Albaner sind mit 15 Punkten nach der Niederlage Dritte der Gruppe I. Das polnische Team von Trainer Paulo Sousa kletterte mit 17 Zählern auf Platz zwei, drei Punkte hinter Spitzenreiter England.

Titelfoto: Franc Zhurda/AP/dpa

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