Bayern-Trainer Flick: Supercup gegen den FC Sevilla bereitet ihm Sorgen

München - FC-Bayern-Trainer Hansi Flick behagt die Austragung des europäischen Fußball-Supercups im Corona-Risikogebiet Budapest ganz und gar nicht. 

Bayern-Headcoach Hansi Flick sieht sieht die UEFA-Supercup-Partie kritisch. (Archiv)
Bayern-Headcoach Hansi Flick sieht sieht die UEFA-Supercup-Partie kritisch. (Archiv)  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

"Das ist eine Sache, die man nicht ganz so versteht. Aber wir sind nicht die, die die Entscheidung treffen, die haben andere getroffen", sagte der 55-Jährige nach dem 8:0 des FC Bayern zum Bundesligastart gegen den FC Schalke 04 am Freitagabend in München.

Die Münchner sollen als Champions-League-Sieger nach dem Willen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag (21 Uhr) in der ungarischen Hauptstadt gegen den Europa-League-Gewinner FC Sevilla antreten. 

Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) hatte Budapest am Mittwochabend wegen steigender Infektionszahlen in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Das Auswärtige Amt folgte mit der Reisewarnung, die auch für die Bayern-Fans gilt.

Die UEFA hält bislang auch an ihren Plänen fest, in der Puskás Arena vor Fans zu spielen. Die Stadionkapazität von 67.000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Clubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung. Wegen stark steigender Corona-Zahlen in München mussten die Bayern gegen Schalke dagegen kurzfristig doch ohne Publikum spielen. Zunächst sollten 7500 Fans zugelassen werden.

Flick will sich notgedrungen mit seinem Team auf die sportliche Aufgabe "fokussieren", wie er ankündigte: "Wir wollen versuchen, dort zu gewinnen und den nächsten Titel zu holen. Das wäre eine schöne Abrundung", sagte er zur Aussicht auf die vierte Trophäe in diesem Jahr. Alles andere liege nicht in seiner Hand. Er habe alles zum Thema gesagt, erklärte Flick.

Titelfoto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa

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