Generation an PlayStation verloren? Bayern-Präsident Hainer hofft auf Sport

München - Bei einem Blick in die Zukunft kommt Herbert Hainer (66) ins Grübeln. Der Präsident des FC Bayern München hofft in der Coronavirus-Pandemie im neuen Jahr auf Lockerungen für den Jugendsport.

Herbert Hainer (66) vom FC Bayern München hofft in der Coronavirus-Pandemie im neuen Jahr auf Lockerungen für den Jugendsport.
Herbert Hainer (66) vom FC Bayern München hofft in der Coronavirus-Pandemie im neuen Jahr auf Lockerungen für den Jugendsport.  © Sven Hoppe/dpa

"Wir alle müssen noch mal intensiv nachdenken, wie es in der Zukunft gehandhabt werden soll. Nach dem 10. Januar ist die Pandemie ja nicht vorbei. Wir werden weiter mit Einschränkungen kämpfen. Wir müssen uns überlegen, wie wir die Jugend wieder an den Sport heranführen können", sagte Hainer in einem Interview von Münchner Merkur und tz.

"Viele Leute befürchten, dass eine ganze Generation an die PlayStation verloren wird. Die Tendenz zur PlayStation ist ja schon länger da und wird aktuell sicherlich noch mal verstärkt", sagte der 66-Jährige hinsichtlich der Entwicklung.

Aktuell sind in Bayern Sport und Bewegung an der frischen Luft nur sehr eingeschränkt erlaubt.

"Wir wissen, wie wichtig es ist, dass sich junge Menschen treffen, austauschen und Sport treiben", so Hainer. "Wenn ich mich zurückerinnere, als ich 16 war, wollte ich natürlich auch mit den Freunden losziehen, mich unterhalten und etwas erleben. Das fehlt aktuell und kann für die Entwicklung der Jugendlichen auf Dauer nur schädlich sein."

"Wir sollten uns als Gesellschaft überlegen, ob wir der Jugend den Sport, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, nicht wieder ermöglichen wollen. Auch die Politik muss hier dringend Überlegungen anstellen", führte er aus.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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