Es brodelt! Bayern-Bosse veröffentlichen Brand-Statement zu Flicks TV-Auftritt

München - Am Samstag nach dem Sieg des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg ließ Hansi Flick (56) die Bombe platzen: Er will den Verein nach der Saison verlassen! Nun veröffentlichten die Münchner Verantwortlichen ein Statement zum überraschenden TV-Auftritt des Trainers - die Bosse sind sauer!

Hansi Flick (56) verkündete nach dem Sieg gegen Wolfsburg, dass er nach der Saison den FC Bayern verlassen möchte.
Hansi Flick (56) verkündete nach dem Sieg gegen Wolfsburg, dass er nach der Saison den FC Bayern verlassen möchte.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

"Am gestrigen Samstag informierte Hansi Flick, der Cheftrainer des FC Bayern, die Öffentlichkeit über seinen Wunsch, seinen bis Juni 2023 laufenden Vertrag vorzeitig zum Ende der aktuellen Saison aufzulösen. Über diesen Wunsch hatte Hansi Flick den Vorstand der FC Bayern München AG im Verlauf der vergangenen Woche unterrichtet", heißt es in der Mitteilung, die vom Vorstand der FC Bayern München AG veröffentlicht wurde.

"Hansi Flick und der FC Bayern hatten daraufhin vereinbart, den Fokus auf die Spiele gegen den VfL Wolfsburg, Bayer 04 Leverkusen (20.04.) und den 1. FSV Mainz 05 (24.04.) zu legen, um die volle Konzentration des gesamten Vereins auf diese drei wichtigen Spiele nicht zu stören."

An diese Vereinbarung hat sich Hansi Flick jedoch nicht gehalten, als er am Samstag vor die Presse trat. Das passt den Bayern-Bossen gar nicht:

"Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen", endet die Mitteilung.

FC Bayern verliert Hansi Flick: Nur Rummenigge bekannte sich öffentlich zum Trainer

Die Vereinsführung hatte die Entfremdung des Erfolgstrainers unterschätzt. Nur der am Jahresende scheidende Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) kämpfte öffentlich um Flick. Differenzen in Kaderfragen sowie die Auswirkungen und Belastungen der Corona-Krise haben an Flick gezehrt.

Und der unübersehbar eskalierte Konflikt Flicks mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) wurde nicht ausgeräumt.

Ob Flick - wie von ihm erhofft - eine Freigabe nach der Saison erhält, ist damit zunächst weiter offen. Flicks Wunsch zu gehen kann der Verein ihm jedoch kaum verwehren. Flicks Trainer-Zukunft dürfte wieder beim DFB als Nachfolger von Joachim Löw liegen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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