Homosexualität beim FC Bayern: Präsident Hainer mit "gelebtem Selbstverständnis"

München - Bayern-Präsident Herbert Hainer (66) will homosexuellen Fußball-Profis keine Handlungsempfehlung geben, sondern setzt auf ein Umfeld, das Entscheidungen in alle Richtungen stützt und ermöglicht.

Herbert Hainer (66), Präsident des FC Bayern München, zeigt beim Thema Homosexualität eine klare Haltung.
Herbert Hainer (66), Präsident des FC Bayern München, zeigt beim Thema Homosexualität eine klare Haltung.  © Arne Dedert/dpa

"Ich denke, es ist nicht unsere Aufgabe, eine Spielerin beziehungsweise einen Spieler zu ermutigen, ihre oder seine sexuelle Orientierung öffentlich zu leben", sagte Hainer dem kicker am Montag.

Diese Entscheidung müsse jeder Mensch für sich treffen. "Das Ziel sollte sein, generell in unserer Gesellschaft ein Klima zu haben, in dem man niemanden ermutigen muss. Dazu möchten auch wir als FC Bayern einen Beitrag leisten", sagte Hainer.

Der Nachfolger von Uli Hoeneß (69) als Präsident des deutschen Rekordmeisters sagte: "Der FC Bayern hat beim Thema Homosexualität jedenfalls eine klare Haltung: Niemand soll sich wegen seiner sexuellen Orientierung verstecken müssen. Jeder findet beim FC Bayern eine Heimat, ein schützendes Umfeld und darf sich der Solidarität unseres Vereins sicher sein."

Toleranz und Vielfalt zählten zum "gelebten Selbstverständnis des FC Bayern, ohne Frage".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

Mehr zum Thema FC Bayern München:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0