Bayern-Abschied im Sommer: Lotst deutscher Trainer Jérôme Boateng auf die Insel?

München - Der Vertrag von Jérôme Boateng (32) beim FC Bayern München läuft im Sommer aus. Bereits seit geraumer Zeit deutet vieles darauf hin, dass es sich um die letzte Spielzeit des Innenverteidigers im Dress der Roten handelt.

Der Vertrag von Jérôme Boateng (32) beim FC Bayern München läuft im Sommer 2021 aus - eine Verlängerung wird es wohl nicht geben.
Der Vertrag von Jérôme Boateng (32) beim FC Bayern München läuft im Sommer 2021 aus - eine Verlängerung wird es wohl nicht geben.  © Sven Hoppe/dpa

Nach Informationen der Bild-Zeitung planen die Verantwortlichen des Rekordmeisters nicht, den auslaufenden Kontrakt des Abwehrspielers noch einmal zu verlängern. Der Abschied Boatengs aus der Landeshauptstadt ist demnach beschlossen.

Gespräche habe es laut dem Blatt bis heute nicht gegeben, die Linie scheint vonseiten des Klubs klar.

Boateng selbst wäre zwar nur allzu gerne unter Trainer Hansi Flick (56) mit der Mannschaft weiter auf die Jagd nach Titeln gegangen, eine Chance dazu wird er aber nicht erhalten. Entsprechend groß soll die Enttäuschung beim 32-Jährigen sein.

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Trösten dürfte Boateng die Tatsache, dass es an Interessenten nicht zu mangeln scheint. Besonders Klubs aus der englischen Premier League sowie der italienischen Serie A sollen die Fühler nach dem ehemaligen Nationalspieler ausgestreckt haben.

Unter den Vereinen, die den gebürtigen Berliner nach Ende der laufenden Spielzeit mit einem geringen Risiko ablösefrei verpflichten könnten, soll sich auch der FC Chelsea befinden. Die Blues, die von Thomas Tuchel (47) trainiert werden, könnten die Nase vorne haben, war der deutsche Übungsleiter doch bereits während seiner Zeit bei Paris Saint-Germain an Boateng interessiert.

Abschied von Jérôme Boateng vom FC Bayern München trotz Wertschätzung Hansi Flicks

Dass der Routinier, der im Sommer 2011 von Manchester City für 13,5 Millionen Euro an die Säbener Straße gewechselt war, weiterhin auf hohem Niveau agieren kann, stellte er nach einer Formkrise in dieser Saison ein ums andere Mal unter Beweis.

So stand er wettbewerbsübergreifend in 27 Partien auf dem Feld, erzielte in diesen zwei Tore und bereitete darüber hinaus einen Treffer seiner Teamkollegen vor. Der Fokus liegt jedoch natürlich nicht auf den Offensivaktionen, sondern am anderen Ende des Felds. In diesem Zusammenhang ist längst klar: Ist Boateng fit, setzt Flick auf ihn.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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