Bayern-Star Kimmich hat ungeimpft schwer erkrankte Kinder besucht: Klinik äußert sich

München - Nach dem herzergreifenden Besuch von Nationalspieler Joshua Kimmich (26) vom FC Bayern München bei schwer erkrankten Kindern vor einigen Tagen hat sich das Klinikum der Universität München dazu geäußert.

Joshua Kimmich (26) vom FC Bayern München hat in der vergangenen Woche in einem Krankenhaus erkrankten Kindern eine Freude bereitet.
Joshua Kimmich (26) vom FC Bayern München hat in der vergangenen Woche in einem Krankenhaus erkrankten Kindern eine Freude bereitet.  © Martin Meissner/AP-Pool/dpa

Für Kimmichs Besuch habe wie für alle anderen Besucher "die nach Infektionsschutzgesetz vorgeschriebene 3G-Regelung" gegolten, teilte das Klinikum am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Es wurden alle Auflagen erfüllt." Darüber hinaus gelten im LMU Klinikum die entsprechenden Hygieneregeln, hieß es weiter.

"Die Besuche von Prominenten sind für die Kinder, die oft Monate im Krankenhaus verbringen, eine Abwechslung im Krankenhausalltag und oft auch eine große Motivation zum Durchhalten", hieß es.

In Sozialen Netzwerken hatte es teils erhebliche Kritik am Besuch des Bayern-Stars bei den Kindern gegeben. Einige User warfen ihm gar vor, dadurch die kleinen Patienten gefährdet zu haben. Andere wiesen darauf jedoch hin, dass er als Fußball-Profi derzeit zweimal pro Woche per PCR getestet werde.

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Kimmich trug bei dem Termin eine FFP-Maske.

Er hatte nach dem 4:0-Bundesligasieg am Samstag gegen 1899 Hoffenheim bei Sky eingeräumt, nicht gegen Covid-19 geimpft zu sein. Er habe "persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht", sagte der 26-Jährige.

Kimmich sage nicht kategorisch, dass er sich "überhaupt nicht impfen lasse". Es sei "auch sehr gut möglich, dass ich mich in Zukunft impfen lasse", betonte er. Anschließend ist eine Debatte über seinen Impfstatus entstanden.

Titelfoto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa

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