Kingsley Coman: Zukunft beim FC Bayern München oder geht es in die Premier League?

München - Wie sieht die fußballerische Zukunft von Kingsley Coman (25) aus? Bleibt der französische Flügelflitzer dem FC Bayern München langfristig erhalten oder folgt nach der laufenden Spielzeit bereits die Trennung?

Kingsley Coman (25) hat beim FC Bayern München noch einen Vertrag bis zum Sommer 2023, wirklich zufrieden scheint er aber nicht zu sein.
Kingsley Coman (25) hat beim FC Bayern München noch einen Vertrag bis zum Sommer 2023, wirklich zufrieden scheint er aber nicht zu sein.  © Sebastien Muylaert/dpa

Die Verhandlungen zwischen dem 25-Jährigen und den Verantwortlichen des Rekordmeisters stocken seit geraumer Zeit gewaltig. Auslöser sind offenbar erhebliche Differenzen im Hinblick auf das Gehalt.

Das derzeitige Arbeitspapier des in Paris geborenen Franzosen, der unlängst einen Eingriff am Herzen hat vornehmen lassen müssen, besitzt noch eine Gültigkeit bis Sommer 2023. In zwei Jahren könnte der schnelle Rechtsfuß den Verein entsprechend ablösefrei verlassen, was die Bayern-Führungsetage wohl in jedem Fall zu verhindern versuchen wird.

Sollten sich beide Seiten nicht im Laufe der Saison einigen können, dürfte es im kommenden Sommer zum Abschied aus der Landeshauptstadt kommen.

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An Interessenten wird es wohl nicht mangeln – vor allem auf der Insel soll Coman gleich bei mehreren Topklubs schon längere Zeit hoch im Kurs stehen.

Wie Mirror berichtet, haben unter anderem der FC Liverpool und FC Chelsea den spielstarken Kicker weiterhin auf dem Zettel.

An der Finanzkraft der Vereine von Jürgen Klopp (54) und Thomas Tuchel (48) gibt es keinerlei Zweifel. Beide könnten einen Coman-Transfer stemmen und darüber hinaus die Gehaltsforderungen des Bayern-Stars problemlos erfüllen.

Kingsley Coman vom FC Bayern München: Starten FC Liverpool und FC Chelsea neue Transfer-Anläufe?

Kingsley Coman (25) könnte es nach der laufenden Spielzeit vom FC Bayern München auf die Insel und somit in die Premier League ziehen.
Kingsley Coman (25) könnte es nach der laufenden Spielzeit vom FC Bayern München auf die Insel und somit in die Premier League ziehen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Demnach hatten sowohl die Reds als auch Blues bereits in diesem Sommer ihre Fühler ausgestreckt, sollen dem Bericht zufolge allerdings letztlich nicht gewillt gewesen sein, die vom FC Bayern geforderte Summe in Höhe von 86 Millionen Pfund (rund 100 Millionen Euro) nach München zu überweisen.

Angesichts des Handlungsbedarfs dürfte sich die Forderung nach der laufenden Spielzeit reduzieren, geht Coman doch in sein letztes Vertragsjahr.

Es ist ein Umstand, den sich potenzielle Abnehmer im inzwischen geschlossenen Transferfenster sehr bewusst vor Augen geführt und dementsprechend gehandelt haben dürften – auch mit einem Blick auf die spürbaren Folgen der Coronavirus-Pandemie.

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Wirklich abgeneigt dürften Hasan Salihamidžić (44) und Co. bei einem passenden Angebot vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsanfälligkeit des Franzosen, der während seiner Zeit im Dienste des Rekordmeisters immer wieder von größeren und kleineren Blessuren zurückgeworfen wurde, kaum sein. Schließlich könnte das Geld direkt in einen Flügelspieler reinvestiert werden, der die extrem hohen Anforderung erfüllt.

Coman, der im Sommer 2017 nach einer vorherigen zweijährigen Leihe für 21 Millionen Euro von Juventus Turin an die Isar und damit in die Bundesliga gelotst worden war, stand für den FC Bayern wettbewerbsübergreifend bislang in 204 Spielen auf dem Rasen. Er erzielte in diesen 41 Treffer und bereitete ferner 50 Tore seine Mannschaftskollegen vor.

Titelfoto: Sebastien Muylaert/dpa

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