Leihe zu Götze-Klub ist gefloppt: Wie geht es für Eigengewächs Fein bei Bayern weiter?

München - Für Adrian Fein (22) scheint das Kapitel FC Bayern München sich dem Ende zu nähern. Der 22-Jährige, der in der abgelaufenen Spielzeit an die PSV Eindhoven ausgeliehen war, hat an der Säbener Straße keinerlei Zukunft mehr.

Wie geht es für Eigengewächs Adrian Fein (22) vom FC Bayern München nach der ausgelaufenen Leihe zur PSV Eindhoven nun weiter?
Wie geht es für Eigengewächs Adrian Fein (22) vom FC Bayern München nach der ausgelaufenen Leihe zur PSV Eindhoven nun weiter?  © Imago images/Pro Shots

Nach Informationen von Sport1 möchte der junge Mittelfeldspieler, der beim Rekordmeister nach seinem Wechsel vom TSV 1860 München im Jahr 2006 sämtliche Jugendabteilungen durchlaufen hat, den Verein in noch unbekannte Richtung verlassen.

Nach Leihgeschäften mit dem SSV Jahn Regensburg (2018/19), dem Hamburger SV (2019/20) und nun dem Team aus der Eredivisie, das die verankerte Kaufoption nicht ziehen wollte, kommt eine erneut zeitliche begrenzte Lösung bei einem anderen Klub für Fein demnach schlichtweg nicht mehr infrage.

Der Vertrag des gebürtigen Münchners beim FC Bayern läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Anfang Juli wird Fein deshalb aller Voraussicht nach unter der Leitung des neuen Trainers Julian Nagelsmann (33) das Training in der Landeshauptstadt aufnehmen - zumindest bis eine zufriedenstellende Lösung für ihn und Bayern-Bosse gefunden werden konnte.

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Wie diese aussehen könnte, ist bislang noch unklar.

Für den Klub von Weltmeister Mario Götze (28), der im Oktober 2020 bei der PSV einen Vertrag unterzeichnet hatte, kam Fein in den Niederlanden wettbewerbsübergreifend lediglich in 18 Spielen zum Einsatz. Er brachte es in diesen nur auf magere 565 Minuten, erzielte ein Tor selbst und bereitete unter den Augen von Trainer Roger Schmidt (54) darüber hinaus drei Treffer seiner Teamkollegen vor. Wirklich glücklich war keine Seite mit der gemeinsamen Zeit.

Adrian Fein wird den FC Bayern München im Sommer wohl verlassen

Doch auch wenn es für einen Platz im Kader des Rekordmeisters zum aktuellen Zeitpunkt nicht reicht, Fein stand bislang kein einziges Mal für die erste Mannschaft auf dem Rasen, dürfte es an Angeboten nicht mangeln. Ein entsprechender Neuanfang fernab der Isar scheint der bestmögliche Schritt. Unter anderem Holstein Kiel soll sich aktiv mit einem Transfer beschäftigen.

Der Marktwert Feins liegt laut Transfermarkt bei vier Millionen Euro. Sollte ein passendes Angebot eintrudeln, dürften die Verantwortlichen, die ihm keine Perspektive bieten können, dem Eigengewächs keinerlei Steine in den Weg legen.

Titelfoto: Imago images/Pro Shots

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