Bayern-Star Lucas Hernández hat endlich "wieder Spaß am Fußball"

München - Es geht immer weiter bergauf beim Weltmeister! Lucas Hernández (25) vom FC Bayern München hat nach harten Zeiten wieder viel Freude an seinem Job.

Lucas Hernández (25) war im Sommer 2019 für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FC Bayern München gewechselt.
Lucas Hernández (25) war im Sommer 2019 für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FC Bayern München gewechselt.  © Marius Becker/dpa

"Es waren keine einfachen Jahre. Die ersten eineinhalb Spielzeiten war ich verletzt, das war definitiv die schlimmste Zeit meiner Karriere, sehr kompliziert. Dann ist das Glück zu mir zurückgekehrt, ich konnte wieder spielen und habe jetzt wieder Spaß am Fußball", sagte der 25 Jahre alte Franzose in einem Interview dem kicker.

Auch privat musste Hernández, der im Sommer 2019 von Atlético Madrid nach München kam, durch viele Turbulenzen: Ende Oktober dieses Jahres drohte dem teuersten Einkauf des FC Bayern sogar das Gefängnis. Erst kurz davor gab die spanische Justiz einer Berufungsklage statt. Sonst hätte sich der Abwehrspieler für ein halbes Jahr in ein spanisches Gefängnis begeben müssen.

Hintergrund des Falls ist ein handgreiflicher Streit des Weltmeisters von 2018 mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau, der sich bereits vor viereinhalb Jahren - im Februar 2017 - ereignete, als Hernández noch in Spanien spielte. Der Profi verstieß später gegen ein Annäherungsverbot und wurde deshalb zu einer Haftstrafe verurteilt.

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Dies sei "eine sehr schwierige Zeit" gewesen.

Lucas Hernández bedankt sich bei Verantwortlichen des FC Bayern München

"Wie Sie wissen, habe ich damals meine Frau besucht. Als das Thema nun aufkam, war sie schon und ist immer noch mit unserem zweiten Kind schwanger. Weder meine Frau noch ich haben verstanden, warum die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen mich eröffnet hat", sagte Hernández und bedankte sich beim FC Bayern, "der mir immer zur Seite stand".

Die Bayern-Verantwortlichen "haben meine Situation verstanden und mir geholfen".

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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