Matthäus klärt auf: Konflikt von Flick und Salihamidzic "nicht zu kitten"

München - Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (60) rechnet nicht damit, dass Bayern-Trainer Hansi Flick (56) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) ihre Differenzen noch ausräumen können.

Lothar Matthäus (60, r.) glaubt nicht, dass Bayern-Trainer Hansi Flick (56, M.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44, l.) ihren Streit beilegen.
Lothar Matthäus (60, r.) glaubt nicht, dass Bayern-Trainer Hansi Flick (56, M.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44, l.) ihren Streit beilegen.  © Bildmontage: Arne Dedert/dpa, Federico Gambarini/dpa

"Beide haben unterschiedliche Meinungen, zum Beispiel in der Kaderplanung. Ich glaube, das ist nicht mehr zu kitten – beide denken zu unterschiedlich", sagte der 60-Jährige nach Angaben der Bild am Freitag im Podcast "Bayern Insider".

Es sei logisch, dass ein Gespräch stattfinden müsse, nicht erst nach der Saison. "Sollte Flick Bayern verlassen, brauchen sie einen Nachfolger." Flick gilt als ein Top-Kandidat für den Bundestrainerposten als Nachfolger von Joachim Löw (61).

Matthäus sagte, er wünsche sich, dass Flick bleibe, "denn Flick passt zu Bayern. Ich würde an der Stelle von Bayern darum kämpfen, dass Flick bleibt". Der Vertrag des 56-Jährigen beim FC Bayern München läuft bis zum 30. Juni 2023.

Flick und Salihamidzic hatten nach Angaben des Trainers zuletzt Differenzen ausgeräumt. Allerdings hatte es beim Champions-League-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch erneut Reibereien gegeben.

Salihamidzic hatte kurz vor dem Anpfiff bestätigt, dass Jérôme Boateng im Sommer keinen neuen Vertrag bei Bayern bekommt. Flick missfiel das.

Titelfoto: Bildmontage: Arne Dedert/dpa, Federico Gambarini/dpa

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