FC Bayern plant historischen Titel-Sieg, Neuer motiviert! Vom Mexiko-Trauma zum Rekord?

Doha - Auf die verbale Spitze des Herausforderers wollen die Titelsammler des FC Bayern München auf dem Fußballplatz die Antwort geben.

Manuel Neuer hat das letzte Zusammentreffen mit Mexiko in "schlechten Erinnerungen" behalten. (Archiv)
Manuel Neuer hat das letzte Zusammentreffen mit Mexiko in "schlechten Erinnerungen" behalten. (Archiv)  © Christian Charisius/dpa

"Das letzte Spiel zwischen Deutschland und Mexiko war bei der letzten WM. Und wir wissen, wie es ausging", sagte Trainer Ricardo Ferretti von den Tigres UANL vor dem Finale der Club-WM, das am Abend (19 Uhr) in Katar stattfindet.

Der Brasilianer Ferretti spielte damit auf die Weltmeisterschaft 2018 an. Damals besiegte Außenseiter Mexiko Titelverteidiger Deutschland mit den Bayern-Profis Manuel Neuer, Thomas Müller, Jérôme Boateng und Joshua Kimmich in Moskau mit 1:0.

Es war der Anfang vom Ende der DFB-Auswahl, die schon nach der Vorrunde heimfliegen musste. Auch Neuer erwähnte in Doha noch einmal die "schlechten Erinnerungen".

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Die Bayern-Mission: Titel, Titel, Titel - sie sind der ständige Antrieb des aktuellen Bayern-Teams um Weltfußballer Robert Lewandowski, der den Champions-League-Sieger mit seinen beiden Toren beim 2:0 gegen Al Ahly Kairo ins Endspiel führte. Der spezielle Reiz im WM-Finale liegt für Trainer Hansi Flick und seine Allesgewinner darin, die grandiose vergangene Saison nachträglich mit Titel Nummer sechs zu krönen.

"Die Club-WM gehört in die Titelsammlung", sagte Angreifer Müller. Sechs Titel in einem Jahr, das gelang bislang allein im Jahr 2009 dem FC Barcelona mit dem damaligen Trainer Pep Guardiola und Weltstar Lionel Messi.

Neuer will mit den Bayern nun auch den "großen Rekord".

Lewandowski trifft auf André-Pierre Gignac

Der Anfang vom Ende bei der WM 2018: Deutschland unterliegt Mexiko mit 0:1.
Der Anfang vom Ende bei der WM 2018: Deutschland unterliegt Mexiko mit 0:1.  © Christian Charisius/dpa

Personal: Seine erfolgreiche Halbfinal-Elf muss Flick zumindest auf einer Position umbesetzen.

Der 32-jährige Boateng reiste aus privaten Gründen vorzeitig zurück nach Deutschland. Niklas Süle dürfte dafür in das Abwehrzentrum rücken. Auch offensiv könnte Flick auf frische Kräfte setzen, allen voran Leroy Sané.

Der Bayern-Coach lobte den Außenstürmer für "eine gute Performance" als Einwechselspieler gegen Al Ahly. Sané bereitete Lewandowskis Kopfball zum 2:0 vor.

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Außerdem habe der Nationalspieler auch defensiv gut mitgearbeitet, wie Flick hervorhob: "Das sind Dinge, die wir uns von ihm wünschen."

Das Torjäger-Duell: Das Endspiel ist auch ein Duell der Torjäger. Der zweifache Halbfinal-Torschütze Lewandowski trifft auf André-Pierre Gignac. Der 35 Jahre alte Franzose, der einst für Olympique Marseille spielte, erzielte alle drei Treffer bei den zwei Tigres-Siegen in Katar.

Den gefährlichen Gignac in Schach zu halten, ist für Torwart Neuer ein Schlüssel zum angestrebten Turniersieg.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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