Neymar zum FC Bayern? Früherer Berater des Stars gewährt Einblicke

München - Absoluter Ausnahmekönner, theatralischer Schauspieler oder gnadenlos überbewertet: Neymar (28) spaltet die Fußball-Fans. Der Superstar von Paris Saint-Germain hätte dies offenbar fast auch beim FC Bayern München getan.

Absoluter Ausnahmekönner auf dem Feld, theatralischer Schauspieler oder schlicht gnadenlos überbewertet: Neymar (28) spaltet viele Fans.
Absoluter Ausnahmekönner auf dem Feld, theatralischer Schauspieler oder schlicht gnadenlos überbewertet: Neymar (28) spaltet viele Fans.  © Guido Kirchner/dpa

So habe der Rekordmeister laut Wagner Ribeiro, früherer Berater des Brasilianers, ein Angebot für die Dienste seines damaligen Klienten unterbreitet, als dieser zu Beginn seiner Karriere noch beim FC Santos in seiner Heimat für Aufsehen sorgte. Dies erklärte Ribeiro unlängst in einer "ESPN"-Show.

Es habe für Neymar bereits in dieser Zeit "Angebote aus aller Welt" gegeben, führte Ribeiro weiter aus.

Laut "Sport Bild" wollte zudem vor allem Pep Guardiola (49), der im Sommer 2013 nach vielen erfolgreichen Jahren den FC Barcelona verlassen und bei Bayern angeheuert hatte, den Rechtsfuß unbedingt an die Isar lotsen. Überzeugen konnte er die Verantwortlichen, die damals eine Verpflichtung von Mario Götze (27) vorzogen, allerdings nicht.

Der Rest ist inzwischen Geschichte. 

Statt nach München, London oder Turin ging es für den Offensivakteur in die spanische Primera Division zu den Katalanen, bei denen er in der Folge mit Lionel Messi (32) und Luis Suárez (33) ein kongeniales Trio bildete, welches die Fans weltweit mit Toren und sehenswerten Leistungen in seinen Bann ziehen konnte. 

Vier Jahre später zog es Neymar dann für die unfassbare Summe von 222 Millionen Euro nach Paris und damit in die deutlich schwächere französische Ligue 1. In der derzeit unterbrochenen Saison konnte er wettbewerbsübergreifend in 22 Partien 18 Tore verbuchen sowie darüber hinaus zehn Treffer seiner Mannschaftskollegen vorbereiten.

Nächster Wechsel? Neymar bei Paris Saint-Germain nicht wirklich zufrieden

Wirklich glücklich scheint der 28-Jährige trotz nationaler Erfolge mit seinem derzeitigen Arbeitgeber nicht zu sein, vor allem in der Champions League wurde das anvisierte Ziel bislang krachend verfehlt. Vermehrt wurde deshalb trotz eines bis zum 30. Juni 2022 gültigen Arbeitspapiers in der französischen Hauptstadt bereits über eine Rückkehr zu Messi und Co. spekuliert.

Auch Real Madrid soll im Rennen sein und sich um die Dienste Neymars bemühen. Es gilt als offenes Geheimnis, dass Real-Präsident Florentino Pérez (73) vom brasilianischen Nationalspieler äußerst angetan ist und zudem auch aus Prestigegründen den 1,75 Meter großen Superstar gerne im Dress der Königlichen sehen würde. Dies bestätigte auch Ribeiro gegenüber "ESPN".

Ein kostengünstiges Unterfangen wäre eine Verpflichtung allerdings wohl kaum, wenngleich Neymar unter anderem aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Pandemie, welche die Fußballwelt fest im Griff hat und unweigerlich erhebliche Folgen für den Transfermarkt haben dürfte, deutlich unter der 200-Millionen-Euro-Marke zu haben sein dürfte.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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