Nübel-Frust beim FC Bayern: "Hat gewusst, worauf er sich einlässt"

München - Zum Gedankenspiel einer Ausleihe von Ersatztorhüter Alexander Nübel (24) wollte sich Trainer Hansi Flick (56) nicht öffentlich positionieren. Er fand jedoch auch deutliche Worte bezüglich des Frusts des Keepers angesichts der wenigen Einsätze beim FC Bayern München.

Alexander Nübel (24) kam vergangenes Jahr an die Säbener Straße.
Alexander Nübel (24) kam vergangenes Jahr an die Säbener Straße.  © Sven Hoppe/dpa

"Das sind Dinge, die wir intern besprechen", sagte der Münchner Trainer am Freitag. Nübel habe das Recht, die Dinge so zu sehen, aber er "hat auch gewusst, auf was er sich einlässt".

Der 24 Jahre alte Nübel war vor der Saison ablösefrei vom FC Schalke 04 zum deutschen Fußball-Rekordmeister gewechselt und hatte dort einen Vertrag bis 2025 unterschrieben (TAG24 berichtete).

In dieser Saison kam er einmal im DFB-Pokal und im Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid zum Einsatz. Zwischenzeitlich musste er wegen einer Bänderverletzung pausieren.

"Meine Aufgabe als Trainer ist es, dass ich die Spieler spielen lasse, die aktuell unseres Erachtens die beste Mannschaft sind", sagte Flick.

"Klare Nummer 1 ist Manuel Neuer."

Berater von Nübel erwägt Ausleihe

Der Berater von Nübel hatte zuletzt die Leihe ins Spiel gebracht. "Diese Situation ist unbefriedigend. Man muss im Sommer über eine Ausleihe nachdenken, wenn Alex nicht mehr zum Spielen kommt", sagte Stefan Backs dem "Kicker".

Nübels Vertrag in München läuft bis zum 30. Juni 2025.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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