Nur weg vom FC Bayern: Dieser Topklub ist Lewandowskis Barça-Alternative

München - Robert Lewandowski (33) hat mit dem FC Bayern München gebrochen. Der Goalgetter will nur noch weg. Sein Traumziel ist der FC Barcelona. Doch die Katalanen sind hoch verschuldet. Nun hat einem Medienbericht zufolge ein weiterer Topklub bei Lewandowski-Berater Pini Zahavi (78) angeklopft: Paris Saint-Germain!

Robert Lewandowski (33) hat mit dem FC Bayern gebrochen.
Robert Lewandowski (33) hat mit dem FC Bayern gebrochen.  © Swen Pförtner/dpa

Wie die französische "L’Équipe" berichtete, hat deren neuer strategischer Berater Luis Campos (57) bereits mit Zahavi über einen möglichen Transfer gesprochen. Demnach wolle man so die Abhängigkeit von Kylian Mbappé (23) im Sturmzentrum beenden.

Ob es den Franzosen gelingt, den Weltfußballer an die Seine zu locken, ist jedoch äußerst fraglich. Lewandowski soll einen Wechsel zum FC Barcelona anstreben.

Doch: Die Spanier haben einen Schuldenberg von 1,35 Milliarden Euro angehäuft. Eine Verpflichtung des Polen wäre wohl nur möglich, wenn man im selben Atemzug einen gleichwertigen Spieler verkaufen würde. Das bisherige Angebot von 32 Millionen Euro Ablöse für den Stürmer ist Bayern deutlich zu niedrig.

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Lewandowski hatte im Wechsel-Zoff zuletzt nachgelegt. "In meinem Inneren ist etwas erloschen. Das ist eine Sache, über die man sich nicht hinwegsetzen kann", sagte der 33-Jährige in einem Interview für das polnische Internetportal "Onet.pl". Er wolle "mehr Emotionen" in seinem Leben.

FC Bayern München bleibt bei Robert Lewandowski hart

Die Münchner Führung bleibt indes hart. Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) und Vorstandsboss Oliver Kahn (52) schlossen einen vorzeitigen Abgang des Weltfußballers kategorisch aus. Die Bosse pochen auf eine Erfüllung des Vertrags, der den Polen noch bis 2023 an die Bayern bindet.

Die Fronten sind verhärtet. Auch ein Telefonat zwischen Lewandowski und Salihamidzic soll keine Annäherung gebracht haben. "Zu seinem Wechselwunsch haben sich Herbert Hainer, Oliver Kahn und ich mehrfach geäußert, deshalb möchte ich es dabei belassen", stellte Salihamidzic zuletzt bei "Bild" klar.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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