Rassismusvorwurf beim FC Bayern: Präsident Herbert Hainer äußert sich zu Vorgehen

München - Es ist ein erschreckendes Thema, das aktuell nicht nur im Freistaat für Aufsehen sorgt: Der FC Bayern München will den Rassismusvorwurf gegen einen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum rasch aufklären. 

Bayern-Präsident Herbert Hainer (66) spricht Klartext.
Bayern-Präsident Herbert Hainer (66) spricht Klartext.  © Daniel Karmann/dpa

"Wir arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung dieses Falles und werden in Kürze ein Ergebnis vorliegen haben und bis spätestens Anfang der Woche eine Entscheidung treffen", sagte Präsident Herbert Hainer (66) der tz und dem Münchner Merkur in einem entsprechenden Interview.

Bereits zuvor hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (64) baldige Schritte des Klubs aus der Landeshauptstadt angekündigt. "Es wird auch zeitnah da Konsequenzen geben. Unsere internen Untersuchungen sind ziemlich schnell beendet", sagte Rummenigge am Donnerstag dem TV-Sender Sky. "Diese Geschichte passt natürlich überhaupt nicht zu den Werten, die der FC Bayern vertritt."

Das Magazin "Sport Inside" des WDR hatte am Dienstag über den Rassismusverdacht auf dem Bayern Campus berichtet. Demnach würden schwere Vorwürfe gegen einen Vereinsmitarbeiter erhoben, der schon lange unter anderem als Trainer in der Jugendabteilung aktiv ist. 

In den Diskussionen um die Verpflichtung von Spielern soll der Mitarbeiter vermehrt rassistische Ausdrücke verwendet haben.

Durch die Berichte wurde die Staatsschutzabteilung der Münchner Polizei aufmerksam und nahm Ermittlungen auf.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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