Schwächt FC Bayern gezielt die Konkurrenz aus der Bundesliga? Das denkt Müller

München - Das ist doch mal eine gute Nachricht: Thomas Müller (31) vom FC Bayern München geht nach seiner Adduktorenverletzung von einem schnellen Comeback beim Rekordmeister aus dem Freistaat aus.

Thomas Müller (31) vom FC Bayern München geht nach seiner Adduktorenverletzung von einem schnellen Comeback aus.
Thomas Müller (31) vom FC Bayern München geht nach seiner Adduktorenverletzung von einem schnellen Comeback aus.  © Sven Hoppe/dpa

"Die Probleme kamen aus dem Nichts. Wir schauen von Tag zu Tag", sagte der 31 Jahre alte Spieler der Sport Bild. "Es sieht nicht nach einer gravierenden Geschichte aus. Grundsätzlich bin ich guter Dinge", ergänzte der Münchner, der wegen der Blessur am linken Oberschenkel vergangene Woche vorzeitig von der Nationalmannschaft abgereist war.

Ob er im Topspiel beim Vize-Meister RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr) auflaufen kann, ließ er offen.

Vorwürfe, der FC Bayern habe mit den Transfers von Trainer Julian Nagelsmann (34) und der Profis Marcel Sabitzer (27) und Dayot Upamecano (22) aus Leipzig einmal mehr einen Liga-Hauptkonkurrenten gezielt geschwächt, wies Müller derweil zurück.

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"Es hat ja kein Verein eine Verkaufspflicht, siehe Paris und Mbappé. Der FC Bayern hält wie jeder Verein nach Qualität Ausschau, die ins entsprechende Budget passt", sagte Müller. Profis aus der Bundesliga hätten zudem den entsprechenden Vorteil, dass sie keine Zeit zur Eingewöhnung benötigten.

"Transfers, über die heiß diskutiert wird, hat es schon immer gegeben. Und das ist auch gut so", betonte der Bayern-Star.

Müller ist zudem zuversichtlich, dass sein Nationalmannschafts-Kollege Leroy Sané (25) sich bei den Münchnern zum absoluten Leistungsträger entwickeln wird. "Leroy kann uns mit seinen Fähigkeiten (...) enorm weiterhelfen. Er braucht dafür das absolute Vertrauen, den Mut, den Abschluss zu suchen", sagte der 106-malige Nationalspieler und führte zu dem jungen Flügelspieler weiter aus: "Gerade für Eins-gegen-eins-Spieler ist das Selbstvertrauen elementar."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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