Schweinsteiger erklärt das Erfolgsrezept von Bayern-Coach Nagelsmann

München/Berlin - Der frühere Bundesliga-Profi und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger (37) hält sehr viel von Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (34).

Bastian Schweinsteiger (37) hätte gerne unter Nagelsmann trainiert.
Bastian Schweinsteiger (37) hätte gerne unter Nagelsmann trainiert.  © Uwe Anspach/dpa

"Er macht einen sehr, sehr guten Eindruck auf mich. Er hat bei Leipzig bereits gezeigt, zu was er fähig ist. Ich glaube, er wird beim FC Bayern eine große Karriere hinlegen", sagte der Weltmeister von 2014 in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Der Ex-Coach von RB Leipzig spiele "offensiv, aber nicht zu offensiv. In der Defensive vertraut er seinen Spielern. Er kann Spieler besser machen, das hat er bei Leroy Sané gezeigt. Das ist ganz wichtig", sagte Schweinsteiger.

Der Bayer Nagelsmann sei ihm "von Haus aus sympathisch", sagte Schweinsteiger und betonte: "Als Spieler hätte ich gerne mal unter ihm trainiert."

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Unter Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola (51) haderte der 37-Jährige allerdings. "Dass Pep ein guter Trainer ist, das wissen wir ja. Es war dann eben so, dass der Spielstil, den wir hatten, ein anderer war als der von Jupp Heynckes", so Schweinsteiger in dem Interview.

"Ich glaube, er ist nicht so an die Mannschaft rangekommen. Das hat am Ende wohl ein bisschen gefehlt, gerade auch in der Champions League. Dann kam das Angebot von Manchester United, und ich habe gemerkt, dass das für beide Seiten okay ist."

Schweinsteiger: "Fußball spielt man meiner Meinung nach auch nicht fürs Geld"

Nach seiner Station bei ManU spielte der Mittelfeldmann bis zu seinem Karriereende bei Chicago Fire in der MLS. Obwohl er auch ein Angebot über 20 Millionen Dollar pro Jahr von einem chinesischen Klub vorliegen hatte.

"Man weiß ja, dass man in China sehr gutes Geld verdient. Die Frage ist aber immer: Sieht man sich dort oder nicht? Meine Frau Ana und ich haben uns immer mehr für Amerika interessiert", erklärt Schweinsteiger seine Entscheidung.

"Fußball spielt man meiner Meinung nach auch nicht fürs Geld, sondern für die Herzen der Zuschauer. Das war mir wichtig", erklärt Schweinsteiger seine Entscheidung.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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