Super League die Zukunft? Bosse des FC Bayern werden deutlich!

München - Bei den zwölf Klubs der Super League war der Rekordmeister nicht dabei, soll aber dennoch als Teilnehmer vorgesehen sein - die Folge? Ein klares Statement! Der FC Bayern München hat sich deutlich gegen die Liga positioniert.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) vom FC Bayern München findet mit Blick auf die Super League mehr als deutliche Worte.
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) vom FC Bayern München findet mit Blick auf die Super League mehr als deutliche Worte.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

"Ich darf im Namen des Vorstandes ausdrücklich feststellen, dass der FC Bayern nicht an der Super League teilnimmt", wurde Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung des Vereins nun entsprechend zitiert.

Vereinspräsident Herbert Hainer (66) ergänzte im Hinblick auf den neuen Wettbewerb, den zwölf europäische Spitzenvereine ins Leben rufen wollen: "Der FC Bayern sagt Nein zur Super League."

Deutsche Teams gehören nicht zu den Initiatoren der Eliteliga, die seit Wochenbeginn massiv in der Kritik steht und weswegen nationale sowie auch internationale Verbände bereits mit drakonischen Strafen drohen. Die Bayern und Rummenigge hatten den neuen Wettbewerb bereits kritisiert, so deutlich wie jetzt aber noch nicht abgelehnt.

"Der FC Bayern steht solidarisch zur Bundesliga. Es war und ist für uns immer eine große Freude, als deutscher Vertreter in der Champions League spielen zu können", sagte Rummenigge, der am Dienstag zudem in das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union gewählt wurde.

Vereinspräsident Herbert Hainer (66) vom FC Bayern München lehnt den neuen Wettbewerb ab.
Vereinspräsident Herbert Hainer (66) vom FC Bayern München lehnt den neuen Wettbewerb ab.  © Arne Dedert/dpa

Die Münchner Bosse betonten den Stellenwert der Champions League, den Hainer einen "wunderbaren und emotionalen Wettbewerb" nannte und Rummenigge als "weltweit besten Klubwettbewerb" bezeichnete.

Titelfoto: Montage: Tom Weller/dpa-Pool/dpa, Arne Dedert/dpa

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