Nach Bayern-Niederlage: Darum wird die Allianz Arena plötzlich zum "TSG"-Stadion

München - Die Allianz Arena, Heimat des FC Bayern München, fällt neben seiner außergewöhnlichen Form auch durch das individuell beleuchtbare Rautenmuster auf.

Autsch. Die Werbung für das 5G-Netz der Telekom liest sich wie der Bayern-Bezwinger TSG Hoffenheim.
Autsch. Die Werbung für das 5G-Netz der Telekom liest sich wie der Bayern-Bezwinger TSG Hoffenheim.  © Deutsche Telekom

Okay, dass diese Rauten - die ja für den Freistaat Bayern doch eine gewisse symbolische Relevanz haben - aus Staatsflaggen-Sicht falsch herum angebracht sind, lassen wir mal so stehen.

Viel wichtiger ist doch, was daraus gemacht wird. Beispielsweise kann man daraus eine gigantische Werbefläche machen.

Da dachte sich wohl die Telekom, dass es sich doch anbieten würde, die Menschen auf das nun im Stadion verfügbare 5G-Netz aufmerksam zu machen.

Der - zumindest für Deutschland - aktuellste Mobilfunk-Standard ist für alle Besucher der Allianz-Arena nutzbar. Und das wollte man mitteilen. Mit dem typischen Telekom-"T", der dominanten Magenta-Farbe und dem Kürzel "5G".

Soweit, so gut. Dumm nur, dass die Ziffer "5" in dieser Pixel-Optik exakt so aussieht, wie der Buchstabe "S". Somit machen die Sehgewohnheiten vor allem eines aus der Anzeige: Ein "TSG". 

"Perfektes" Timing, denn am Sonntag verpasste die TSG Hoffenheim dem FC Bayern seine erste Pflichtspiel-Niederlage in diesem Jahr (nicht Saison ... Jahr!) und schoss die Münchner mit 4:1 aus der PreZero-Arena. 

Auch auf YouTube, wo das Video am Montag veröffentlicht wurde, haben sich zwar bislang nur wenige Kommentatoren eingefunden, sie alle sehen in der Illumination aber auch eher eine Werbung für den Bayern-Bezwinger. Aber wie sagt man: Any publicity is good publicity. Vielleicht ist man um die "misslungene" Werbung gar nicht so traurig.

Titelfoto: Deutsche Telekom

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