Kai Havertz zum FC Bayern? So könnte es doch noch zum Mega-Transfer kommen

München - Wird Kai Havertz (21) in der kommenden Spielzeit für Bayer 04 Leverkusen spielen? Die Chancen sinken wohl immer weiter. Doch wohin führt der Weg des Youngsters? Ist der FC Bayern München etwa bald wieder im Rennen?

Wird Kai Havertz (21) auch in der kommenden Spielzeit für Bayer 04 Leverkusen spielen oder zieht es den Youngster zu einem anderen Klub?
Wird Kai Havertz (21) auch in der kommenden Spielzeit für Bayer 04 Leverkusen spielen oder zieht es den Youngster zu einem anderen Klub?  © Ina Fassbender/AFP Pool/dpa

Nach Informationen von "Sky" soll sich der Wunsch, den Verein in diesem Sommer zu wechseln, nach der bitteren 2:4-Niederlage gegen den FC Bayern im Finale des DFB-Pokals im Kopf des erst 21 Jahre alten Mittelfeldspielers weiter konkretisiert haben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Havertz somit auch in der nächsten Saison weiterhin im roten Dress der Leverkusener auflaufen wird, dürfte folglich immer weiter schwinden - trotz eines bis zum 30. Juni des Jahres 2022 gültigen Vertrags mit dem Werksklub.

An zahlungskräftigen Interessenten mangelt es keinesfalls. So sollen die Verantwortlichen des FC Chelsea aus der Premier League bereits mit dem Lager des spielstarken Akteurs in Kontakt stehen.

Nach der Verpflichtung von Timo Werner (24) von RB Leipzig wäre es der nächste hochkarätige Zugang der Blues aus der Bundesliga. Ein konkretes Angebot des Vereins soll laut Informationen der "Sport Bild" jedoch bislang noch nicht vorliegen.

Ebenfalls interessiert sollen zudem Manchester United, Real Madrid und der FC Barcelona sein.

Um die von Leverkusen angeblich geforderte und zugleich überaus stattliche Summe von 100 Millionen Euro zahlen zu können, müssten allerdings alle Teams wohl zunächst ihren Kader ausdünnen. Sollte dies auch beim FC Bayern geschehen, wäre der Rekordmeister trotz der Verpflichtung von Leroy Sané (24) eventuell wieder zurück im Rennen um die Dienste des 21-Jährigen. 

Daran glaubt unter anderem Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (59), der den Offensiv-Allrounder im Blick hat.

FC Bayern München: Abschiede von Thiago Alcántara und David Alaba als Türöffner für Kai Havertz?

Laut Matthäus würde "Havertz der Mannschaft nochmal einen drauf setzen". Um einen möglichen Transfer jedoch stemmen zu können, müssten zunächst Spieler den amtierenden Meister und Pokalsieger aus der bayerischen Landeshauptstadt verlassen.

"Die Bayern sind und waren immer ein Verein, der intelligent mit Blick in die Zukunft investiert und niemand der sich etwas kauft, was er sich nicht leisten kann", schreibt er in seiner "Sky"-Kolumne. Der Vorstandsvorsitzende der Münchner, Karl-Heinz Rummenigge (64), hatte unlängst in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung erklärt: "Auch wir haben finanziell eine ganz große Herausforderung vor uns. Wir würden es, auch wenn wir den Spieler mögen, finanziell in diesem Jahr nicht heben können."

Aktuell wird an der Säbener Straße um den Verbleib von Thiago Alcántara (29) und David Alaba (27), deren Arbeitspapiere jeweils am 30. Juni 2021 auslaufen und bei denen somit akuter Handlungsbedarf herrscht, gekämpft. Sollten sich letztlich beide gegen den Rekordmeister entscheiden, könnte dies blitzschnell alles ändern. Einerseits wären hohe Einnahmen in Form der jeweiligen Ablösesummen garantiert, anderseits würde der FC Bayern auch die stattlichen Gehälter der Stars einsparen.

"Dann könnte es vielleicht doch für den Erwerb des Mega-Talents aus Leverkusen reichen", befindet Matthäus. In der abgelaufenen Spielzeit stand Havertz wettbewerbsübergreifend in 43 Spielen für die Werkself auf dem Rasen. Der begehrte Linksfuß erzielte in diesen Partien 17 Treffer und konnte zudem neun Tore seiner Mitspieler vorbereiten. 

Titelfoto: Ina Fassbender/AFP Pool/dpa

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