Angebot liegt seit April vor: Verliert Carl Zeiss Jena auch noch Angreifer Maximilian Wolfram?

Jena - Diese Personalie beschäftigt weiterhin die Verantwortlichen. Bleibt Maximilian Wolfram (25) beim FC Carl Zeiss Jena?

Auch zwei Wochen nach Saisonende ist die Zukunft von Maximilian Wolfram (25) ungewiss.
Auch zwei Wochen nach Saisonende ist die Zukunft von Maximilian Wolfram (25) ungewiss.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Es ist eine Geschichte, die sich mittlerweile zieht wie Kaugummi. Wird Angreifer Maximilian Wolfram auch in der kommenden Saison für die Thüringer auf Torejagd gehen? Diese Frage treibt die starken Männer im Klub des Fußball-Regionalligisten seit Monaten um.

Fest steht: Der FCC wird langsam ungeduldig, möchte mit einer Entscheidung nicht mehr warten. Bereits im April hatte Sportdirektor Tobias Werner (36) dem 25-Jährigen ein Angebot unterbreitet - ohne Antwort, bis heute.

Dabei hatte der gebürtige Zwickauer nach dem Pokalsieg vor 14 Tagen gegen den ZFC Meuselwitz (1:0) selber den Zeitrahmen für seine sportliche Zukunft gesetzt. Laut den damaligen Aussagen des Angreifers würde es eine Entscheidung in den nächsten zwei bis drei Wochen geben. Da mittlerweile zwei der drei angekündigten Wochen verstrichen sind, stellt sich die Frage, wie es mit dem ehemaligen Ingolstadt-Profi weitergeht.

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Die Verantwortlichen des FCC sind jedenfalls nicht begeistert über die Hinhaltetaktik. Da man sich nicht auf eine Zusage verlassen kann oder will, schaut sich der dreimalige DDR-Meister nach Alternativen auf dem Transfermarkt um, wie Werner gegenüber der Bild erklärte.

Mit einem Abgang Wolframs würden die Thüringer ihren zweitbesten Torjäger der abgelaufenen Regionalliga-Nordostsaison verlieren. Dort traf der Stürmer in 30 Spielen 13 Mal. Nur der nach Homburg abgewanderte Fabian Eisele (27) war mit 22 Treffern noch besser.

Trotz der kürzlich vermeldeten Verpflichtung des japanischen Offensivspielers Takero Itoi würde mit Wolfram ein weiterer Identifikationsspieler den Verein verlassen. Als 14-Jähriger kam der Angreifer damals zum FCC und reifte dort zum Profi.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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