Dürfen jetzt auch Zuschauer rein? FC Carl Zeiss Jena bereit für Pokal und Aufstieg

Jena - Der FC Carl Zeiss Jena möchte zum Start der neuen Regionalligasaison unbedingt vor Zuschauern spielen. Momentan befindet sich der Club in engen Gesprächen mit der Stadt und erarbeitet ein Hygienekonzept

Zum Regionalliga-Auftakt sollen wieder Zuschauer auf der Tribüne sitzen.
Zum Regionalliga-Auftakt sollen wieder Zuschauer auf der Tribüne sitzen.  © imago images/Christoph Worsch

Der Drittliga-Absteiger startet am 15. August in die neue Fußball-Saison. Nach einer - aus sportlicher Sicht - katastrophalen Vorsaison soll nun wieder alles besser werden. Damit das Vorhaben vom direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga nicht trotzdem zu einem Fiasko wird, hat sich der Verein an den Kernbergen personell neu aufgestellt. 

Mit Tobias Werner als neuem Sportdirektor hat seit Mai ein ehemaliger Bundesliga-Spieler und Jena-Akteur vergangener Tage die Zügel in der Hand. Nach dem Abstieg und der damit einhergehenden Flut an Abgängen holte Werne bereits zehn neue Spieler für die anstehende Spielzeit nach Jena.

Dabei wurde auch wieder viel in die eigene Jugend investiert. Das Resultat: Mit Niclas Fiedler und Vasilios Dedidis haben zwei Spieler den Sprung von den Amateuren zu den Profis geschafft.

Einer der Akteure, die nicht aus dem Nachwuchs kommen, ist Ex-RWE-Spieler Theodor Bergmann. Nach einem zweijährigen Abenteuer beim viermaligen Meister 1. FC Kaiserslautern ist er nun zurück in Thüringen. Statt Rot-Weiß wird er zukünftig Blau-Gelb tragen.

FC Carl Zeiss Jena will vor Zuschauern spielen

Damit die Pflichtspiel-Heimpremiere für Bergmann und Co. gelingt, wollen die Jenaer zum Auftakt gegen den SV Babelsberg 03 unbedingt vor Zuschauern spielen. Aus diesem Grund arbeitet der dreimalige DDR-Meister in enger Absprach mit der Stadt Jena an einem Hygienekonzept. 

"Wir befinden uns, auch wenn die endgültige Genehmigung noch nicht vorliegt, in der finalen Phase. Wir werden, wenn auch mit erheblichem Aufwand, Spiele mit Zuschauern gewährleisten können", erklärte FCC-Geschäftsführer Chris Förster in einer Pressemitteilung des Vereins. Das Konzept sieht unter anderem vor, dass die Haupttribüne in fünf voneinander getrennte Bereiche unterteilt werden soll. Stehplätze werden nicht zur Verfügung stehen. 

Inhaber von Stehplatzdauerkarten werden laut Verein die Spiele auf Sitzplätzen der Gegengerade verfolgen können. 

Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist Pflicht. Zur genauen Zuschauerzahl machte der Verein noch keine Angaben. 

"Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass dieses Hygienekonzept dynamisch ist und sich hier je nach Infektionslage und Rahmenbedingungen ändern können", sagte Förster. 

Anstoß im Ernst-Abbe-Sportfeld ist kommende Woche Samstag um 14 Uhr. In zwei Tagen geht es nach Nordhausen zum Halbfinale im Köstritzer-Thüringen-Pokal.

Titelfoto: imago images/Christoph Worsch

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