Duell der "Gallier"! Aue-Coach Schuster muss gegen Heidenheim rotieren

Aue - Zwei "Gallier" unter sich: Der 1. FC Heidenheim und der FC Erzgebirge wurden in der Vergangenheit oftmals als die Kleinen der 2. Bundesliga abgetan. Zu unrecht, wie sie diese Saison einmal mehr unterstreichen.

Martin Männel kehrt heute ins Auer Tor zurück - und will das gegen Heidenheim natürlich möglichst sauber halten.
Martin Männel kehrt heute ins Auer Tor zurück - und will das gegen Heidenheim natürlich möglichst sauber halten.  © picture point/Sven Sonntag

Heidenheim an der Brenz oder "Hinter den Hügeln", wie die Stadt in Anspielung ans KFZ-Zeichen "HDH" genannt wird, ist wie Aue-Bad Schlema vielen vor allem durch die Zweitliga-Clubs ein Begriff. Beide gehören auch nächstes Jahr nahezu sicher zu den Top 36 im deutschen Fußball. Heidenheim sogar zu den Top 18 - wenn der Aufstieg gelingt.

Für FCE-Coach Dirk Schuster ist das Gedankenspiel nicht mal abwegig. "Es nötigt mir allergrößten Respekt ab, was über die Jahre mit Ruhe und Kontinuität aufgebaut wurde. Physisch ist Heidenheim als stärkste Mannschaft der 2. Liga einzuschätzen", schnuppern die Baden-Württemberger seiner Meinung nach zurecht am Aufstieg.

"Sie haben die 'Basics' die es braucht und man ist sicherlich gewillt, den großen Wurf zu schaffen. Die Favoritenrolle ist klar abgesteckt", weiß Schuster, dass seiner Elf heute in der Voith-Arena ein heißer Tanz bevorsteht. "Wenn die Heidenheimer oben dran bleiben wollen, müssen sie gegen uns gewinnen."

Wenigstens bleibt den Auern erspart, auch noch gegen den zwölften Mann anzuspielen. Die Partie wird wie die vorangegangenen drei Spieltage geräuschlos ablaufen. Das galt auch im übertragenen Sinn. Das von Außenstehenden skeptisch beäugte DFL-Konzept ging bislang auf.

Keeper Martin Männel kehrt ins Tor zurück

FCE-Coach Dirk Schuster ist heute zum Rotieren gezwungen.
FCE-Coach Dirk Schuster ist heute zum Rotieren gezwungen.  © picture point/Sven Sonntag

Weniger geräuschlos lief es im Erzgebirge nach der Darmstadt-Pleite ab. 

Präsident Helge Leonhardt animierte das Trainerteam zu mehr Rotation - auch um die Teamchemie aufrechtzuerhalten.

Schuster hat den Wink zur Kenntnis genommen: "Wir befinden uns in stetem Austausch. Nach einem Spiel ist es aber immer einfacher, über gewisse Dinge zu sprechen. Jedenfalls haben wir die Situation klar analysiert und daraus hoffentlich die richtigen Schlüsse gezogen."

Zumal an einer Rotation diesmal wohl ohnehin kein Weg vorbeiführt. Schuster: "Zwei Spieler, die bislang alle Spiele nach der Corona-Pause absolviert haben, sind angeschlagen." 

Wer das ist, wollte er nicht sagen. Außerdem kehrt Kapitän Martin Männel nach angemessener Gelbsperre ins Tor zurück.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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