Testroet und Zulechner treffen: Saison endet für Aue mit Sieg

Regensburg - Die Saison endet für den FC Erzgebirge, wie sie begann: Mit einem Auswärtssieg. Bei Jahn Regensburg setzten sich die Veilchen 2:1 (1:1) durch und geben die rote Laterne in der Auswärtstabelle an St. Pauli ab.

Die Veilchen jubeln über den Auswärtssieg in Regensburg.
Die Veilchen jubeln über den Auswärtssieg in Regensburg.  © picture point/Sven Sonntag

Die Partie begann so ernüchternd, wie viele Gastspiele in dieser Spielzeit endeten. Charalambos Makridis (2.) stand nach Pfosten-Kopfball von Andreas Albers goldrichtig und brauchte nur den Fuß hinhalten.

Aue fand ganz schwer hinein, weil ihnen die Gastgeber buchstäblich auf den Füßen standen. Der Jahn lief früh an und presste, was das Zeug hielt. Makridis (6.) hätte früh den Doppelpack schnüren können.

Während die Gastgeber ordentlich Druck ausübten, ließ die Schuster-Elf genau diesen vermissen und leistete sich obendrein dicke Schnitzer.

Malcolm Cacutalua verschätzte sich an der linken Seitenauslinie und kam danach im Laufduell gegen Albers nicht hinterher. Jendrusch bügelte den Stellungsfehler mit guter Fußparade aus (32.).

Philipp Zulechner schießt Aue in Führung

Pascal Testroet erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich für Aue.
Pascal Testroet erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich für Aue.  © picture point/Sven Sonntag

Hätte der Jahn seine Angriffe konzentrierter zu Ende gespielt, wäre zeitig Schicht im Schacht gewesen. So blieb der FCE im Rennen und meldete kurz vor der Halbzeitpause erste Ansprüche an. Sören Gonther - beim 1:0 im Hinspiel noch umjubelter Siegtorschütze - scheiterte mit seinem Kopfball an Jahn-Keeper Alexander Weidinger (39.).

Wenn etwas ging, dann nach Standards. Und plötzlich stand es 1:1. Philipp Riese zog einen Freistoß scharf auf den zweiten Pfosten zu Pascal Testroet (45.+3), der das Leder mit dem Hinterkopf ins lange Eck verlängerte.

Nun hatten auch die Oberpfälzer ihre kalte Dusche erhalten. Sie ließen sich das nach dem Seitenwechsel aber nicht sonderlich anmerken und gingen weiterhin früh drauf.

Aue zeigt sich besser darauf vorbereitet und hätte mit einem der sich ergebenden Gegenstöße die Partie drehen können, ja sogar müssen. Testroet spielte John Patrick Strauß im Zentrum frei, der am Fünfer zu zögerlich agierte, sodass sich Weidinger vor ihm aufbauen und zur Ecke klären konnte (58.).

Jendrusch bewahrte sein Team mit Fußabwehr gegen Makridis vor dem neuerlichen Rückstand (75.) und hielt die Chance auf den Auswärtssieg am Leben. Der FCE-Keeper hielt seinen Laden dicht und vorne knipste Joker Philipp Zulechner (87.). Testroet hatte vorgelegt und der Ösi beförderte die Kugel mit dem Oberschenkel in die Maschen. Hauptsache drin!

Regensburg warf nun alles nach vorn, fand seinen Meister aber in Jendrusch, der einen 18-Meter-Knaller von Albers mit herrlicher Flugparade entschärfte (88.). 

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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