Aue ist gespannt: Wieviel TV-Geld gibt's?

Aue - Am Mittwoch fällt der Startschuss, der Transfermarkt öffnet zum zweiten Mal nach dem 1. Juli seine Pforten und schließt sie äußerst spät am 5. Oktober wieder - dank Corona. Ob dabei die allgemeine Zurückhaltung aller Vereine in den letzten Tagen abgelegt wird, scheint fraglich. Viele haben durch die Krise nicht das nötige Kleingeld in der Tasche. Das ist in Aue nicht anders. Hier wird noch auf die TV-Tabelle gewartet.

FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (r.) wartet - wie auch Präsident Helge Leonhardt - gespannt auf Tabelle, anhand der die TV-Gelder verteilt werden.
FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (r.) wartet - wie auch Präsident Helge Leonhardt - gespannt auf Tabelle, anhand der die TV-Gelder verteilt werden.  © picture point/Sven Sonntag

In der werden die letzten fünf Spielzeiten zusammengefasst, entsprechend des sich ergebenden Klassement wird der Kuchen aufgeteilt Bei Aue fließen nur vier Jahre ein, das fünfte Jahr (2015/16) war der FCE Drittligist. Dafür gibt es keine Punkte. Danach landeten die Veilchen in der 2. Liga auf den Rängen 15, 16, 14 und 7.

Gerade durch die abgelaufene Saison machen sie einen gewaltigen Satz, profitieren auch vom Dynamo-Abstieg. Dresden, wie Aue 2016 wieder aufgestiegen, landete drei Jahre lang stets vor dem FCE - diesmal nicht.

Wo Aue genau platziert sein wird und wie sehr es von Platz sieben jetzt profitiert, ist noch nicht raus: "Die TV-Tabelle erwarten wir diese, spätestens nächste Woche", sagt FCE-Geschäftsführer Michael Voigt. Somit ist die Höhe des Geldsegens noch unbekannt. Erst wenn diese durchsickert, wird Aue wohl auf dem Transfermarkt zuschlagen.

"Man hat jetzt in den letzten Wochen verfolgt, dass auch das Fernseh-Geld, das vor der Saison in Aussicht gestellt worden ist, nicht eingehalten werden konnte. Da gibt es auch eine Reduzierung", so Voigt."Wir sind selbst gespannt, wie das jetzt aussieht. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir das, was wir geplant haben, auch für die neue Saison bekommen werden", nennt Voigt aber keine Zahlen.

Im Vorjahr wurde Aue mit knapp zehn Millionen Euro veranschlagt. Weniger sollte es also nicht werden. "Bei uns ist die Nachhaltigkeit wichtig. Je länger wir in der 2. Liga gut platziert sind, umso besser sieht für uns die Zukunft aus, was die TV-Tabelle angeht."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0