1000 Unterschriften! Aue-Boss Leonhardt im Dauerstress

Aue - Der FC Erzgebirge hat mit der Aktion "Lila-Weiß geht niemals unter" einen Nerv getroffen. Seit Beginn letzter Woche wurden bereits 1000 Pakete geschnürt. Die Erlöse sind eine wichtige Einnahme, um den Kumpelverein durch die Corona-Krise zu bringen.

FCE-Boss Helge Leonhardt und seine Assistentin Claudia Pfeifer schieben Extraschichten, damit jeder Fan rechtzeitig seine handsignierte Urkunde bekommt.
FCE-Boss Helge Leonhardt und seine Assistentin Claudia Pfeifer schieben Extraschichten, damit jeder Fan rechtzeitig seine handsignierte Urkunde bekommt.  © FCE/Ronny Graßer

"Jeder zusätzliche Euro ist wichtig", unterstreicht Präsident Helge Leonhardt. Jedem Paket liegt eine von ihm signierte Urkunde bei. Wegen des regen Absatzes legte er mit Assistentin Claudia Pfeifer am Donnerstag und Freitag Sonderschichten ein und ließ den Füllfederhalter qualmen.

"Dafür gingen schon einige Tintenpatronen drauf", scherzt Leonhardt. Satte drei Stunden unterschrieb der Veilchen-Boss, was das Zeug hielt. Jeder hat derzeit harte Abstriche hinzunehmen. Kurzarbeit, Ausgangssperre oder eben Fußball-Abstinenz zehren an den Nerven.

"Was unsere Fans in dieser schweren Zeit leisten, dieser gelebte Zusammenhalt, gerade auch von unseren Ultras als Speerspitze, ist phänomenal. Sie zeigen in schwierigen Situationen Charakter und Moral ohne Wenn und Aber - und das im Sinne des Vereins. Großartig", zieht Leonhardt seinen Hut und verspricht:

"Ich bin bereit, diese Woche die nächsten 1000 Urkunden versandfertig zu machen."

Titelfoto: FCE/Ronny Graßer

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